St. Sebastian Ortolano (Giovanni Battista Benvenuti) (c.1480-1525)
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Ortolano – St. Sebastian
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Die Komposition ist formal aufgerichtet; die Figur steht auf einer erhöhten Position, die an einen Sockel erinnert. Sie wird von einem dunklen, vertikalen Element – möglicherweise ein Baumstamm oder eine Säule – flankiert, welches ihre Vertikale noch verstärkt. Im Hintergrund erstreckt sich eine Landschaft mit Bergen, Wasserflächen und vereinzelten Bäumen. Zwei kleinere Figuren sind in der Ferne zu erkennen, scheinen sich dem Vordergrund zuzuwenden, bleiben aber distanziert.
Die Farbgebung ist warm gehalten, wobei die Hauttöne durch das Licht betont werden. Die dunklen Töne im Hintergrund schaffen eine gewisse Tiefe und kontrastieren mit der Helligkeit des dargestellten Körpers. Der Einsatz von Licht und Schatten modelliert den Körper und verleiht ihm Plastizität.
Subtextuell evoziert das Werk ein Bild von Leiden, Hingabe und möglicherweise auch Erlösung. Die Pfeile symbolisieren nicht nur körperliches Leid, sondern können auch als Metapher für spirituelle Qualen interpretiert werden. Die aufrechte Haltung der Figur trotz ihrer Verletzungen deutet auf eine innere Stärke hin. Die Landschaft im Hintergrund könnte als Sinnbild für die Hoffnung oder das Leben nach dem Tod gelesen werden. Die beiden Figuren in der Ferne könnten Zeugen des Geschehens sein, oder aber auch Symbole für Mitgefühl und Unterstützung darstellen. Insgesamt wirkt die Darstellung von einer gewissen Melancholie durchzogen, doch gleichzeitig schwingt eine Ahnung von Transzendenz mit.