#27010 Jervis Mcentee (1828-1891)
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Jervis Mcentee – #27010
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Der Hintergrund ist sparsam ausgearbeitet; einzelne Äste und Zweige deuten auf eine dichtere Vegetation hin, verschwimmen aber in den grauen Tonwerten des Papiers. Die Komposition wirkt beengt, die Bäume scheinen sich dem Betrachter entgegen zu wachsen. Dies verstärkt das Gefühl von Natürlichkeit und Wildheit, fernab einer idealisierten Landschaftsdarstellung.
Die Zeichnung ist nicht auf eine detaillierte Wiedergabe der botanischen Details ausgerichtet, sondern vielmehr auf die Erfassung des charakteristischen Erscheinungsbildes der Birken. Die grobe Linienführung und die fehlende Schattierung verleihen dem Werk einen skizzenhaften Charakter, der auf eine schnelle Momentaufnahme oder eine Studie hindeutet.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Reflexion über Vergänglichkeit und Widerstandskraft interpretiert werden. Die beschädigte Rinde der Bäume symbolisiert die Einwirkung von Zeit und Witterungseinflüssen, während ihre robuste Erscheinung gleichzeitig ihre Fähigkeit zur Erneuerung und zum Überleben betont. Der eingeschränkte Raum und die dichte Anordnung der Stämme könnten zudem ein Gefühl von Isolation oder Einsamkeit vermitteln. Die Datierung in der unteren rechten Ecke – September 1894 – verweist auf einen spezifischen Zeitpunkt, der dem Werk eine zusätzliche historische Dimension verleiht.