Rousseau (24) Henri Julien Felix Rousseau (1844-1910)
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Henri Julien Felix Rousseau – Rousseau (24)
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Ein besonderer Blickfang ist die Katze, die auf dem Schoß des Mannes sitzt. Das Tier ist in einem auffälligen Tigerfell gemustert und blickt direkt den Betrachter an. Die Darstellung der Katze ist naturalistisch, jedoch wirkt sie in ihrer Komposition mit der menschlichen Figur etwas fremd und distanziert.
Im Hintergrund sind einige wenige Elemente erkennbar. Links im Bild ragen Fabrikschornsteine in den Himmel auf, aus denen Rauch aufsteigt, was auf eine industrialisierte Landschaft hindeutet. Rechts davon befindet sich eine Baumgruppe, die durch einfache Formen und dunkle Farbtöne dargestellt wird. Ein horizontaler Horizontlinie, die in einem blassen Grün gehalten ist, schließt den Hintergrund ab.
Die Komposition wirkt statisch und leicht unnatürlich. Die Figuren stehen frontal und direkt vor dem Hintergrund, ohne erkennbare Tiefe oder Perspektive. Die Farbgebung ist gedämpft, mit vereinzelten, aber starken Farbakzenten, insbesondere im Rot der Kopfbedeckung und des Kragens.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung von Exotismus und einer vermeintlichen Begegnung zwischen westlicher und orientalischer Kultur handelt. Die ungewöhnliche Kombination aus dem Mann in seiner exotischen Kopfbedeckung, der Tigerkatze und der industriellen Landschaft erzeugt eine surreale Atmosphäre. Der Rauch aus den Fabrikschornsteinen könnte eine Metapher für den Fortschritt und die Industrialisierung sein, die in Kontrast zu der vermeintlich exotischen und unverfälschten Welt der Katze und des Mannes steht. Die Geste des Mannes, in der er die Hand erhebt und einen Zigarrenhalter hält, wirkt distanziert und fast abweisend, was die Ambivalenz des dargestellten Szenarios unterstreicht. Die Künstlerin oder der Künstler scheint eine Auseinandersetzung mit kulturellen Unterschieden und der Wahrnehmung des Fremden zu präsentieren.