Idols (sketch) Roerich N.K. (Part 1)
Roerich N.K. – Idols (sketch)
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Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
Seit 1900 arbeitet Nicholas Roerich an einer geplanten Serie von Gemälden zum Thema "Slawen". Der Künstler hielt sich damals in Paris auf, doch es gelang ihm, die Bilder des alten russischen Lebens zu verkörpern, die ihn inspirierten. Als Reisender besuchte er die Ausgrabungsstätten. Hügel wurden in Zarskoselskoje Selo gefunden, wo es der Sage nach heidnische Kultstätten - Tempel - gegeben haben soll.
Beschreibung des Gemäldes "Idole" von Nikolai Roerich
Seit 1900 arbeitet Nicholas Roerich an einer geplanten Serie von Gemälden zum Thema "Slawen". Der Künstler hielt sich damals in Paris auf, doch es gelang ihm, die Bilder des alten russischen Lebens zu verkörpern, die ihn inspirierten. Als Reisender besuchte er die Ausgrabungsstätten. Hügel wurden in Zarskoselskoje Selo gefunden, wo es der Sage nach heidnische Kultstätten - Tempel - gegeben haben soll. Hier wurden der Überlieferung nach Tiere geopfert. Roerich stellte die Bilder heidnischer Religionen in seinem Gemälde "Idole" von 1901 dar.
Ein slawischer Tempel wurde auf einem hohen, steilen Hügel errichtet. Der heilige Ort für Gebete und Opfer ist von den natürlichen Elementen umgeben. Wir sehen einen Abgrund und einen blauen Fluss, der in der Ferne fließt. Schwärme von Möwen schweben friedlich darüber. In der Ferne sind die Hügel mit dichtem Gras bewachsen.
In der Kapelle befinden sich mehrere Idole - Statuen heidnischer Gottheiten. In der Mitte des Kreises steht eine Figur der ältesten Gottheit, daneben stehen kleinere Statuen. Sie alle sind mit farbenfrohen ethnischen Ornamenten geschmückt. Außerdem gibt es einen großen grauen Stein für Opfergaben. Die rituellen Attribute sind in einem Kreis angeordnet und von einer Palisade umgeben. Die Spitzen der Stämme werden zu scharfen Pfählen geschnitzt. Die Schädel der getöteten Tiere, die den Göttern geopfert wurden, sind an ihnen befestigt.
Roerich hat keine Menschen auf dem Bild dargestellt. Aber er vermittelte perfekt die heidnische Atmosphäre, indem er die Objektwelt mit einbezog. Er hat die Geschichte studiert, die ausgegrabenen antiken Idole mit eigenen Augen gesehen, so dass das auf der Leinwand Verkörperte als wirklich einmal existierend wahrgenommen werden kann. Das Gemälde "Idole" versetzt uns in vergangene Jahrhunderte zurück, als die Slawen der Natur näher standen, ihre Kräfte verehrten und Angst vor ihr hatten.
Der Künstler hat eine harmonische Komposition geschaffen. Die vertikalen Linien des Pfahls und der hohen Götzen heben sich deutlich von den natürlichen fließenden Linien der Hügel und des Flusses ab.
Im Russischen Museum in St. Petersburg kann jeder die legendären Idole von Roerich bewundern.
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Vor diesen Figuren tummeln sich gelbe, schemenhafte Gestalten, die an Hunde oder Wölfe erinnern. Ihre Darstellung ist dynamisch und unruhig; sie wirken wie in Bewegung, springen und rennen umher. Die Farbgebung dieser Tiere kontrastiert stark mit den gedämpften Tönen der Stelen und verstärkt so ihre Präsenz.
Der Hintergrund besteht aus einer Landschaft mit einem dunklen Wasserspiegel – möglicherweise ein See oder Meer – und sanft ansteigenden Hügeln in Grün- und Brauntönen. Am Horizont sind vereinzelte Vögel zu erkennen, die eine gewisse Weite und Offenheit suggerieren. Der Himmel ist dunkel gehalten, was einen Kontrast zur Helligkeit der gelben Tiere schafft.
Die Komposition wirkt trotz ihrer scheinbaren Einfachheit komplex. Die vertikalen Linien der Stelen stehen im Gegensatz zu den dynamischen Bewegungen der Tierfiguren. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen Monumentalität und Lebendigkeit.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Auseinandersetzung mit archaischen Glaubensvorstellungen oder Ritualen andeuten. Die Stelen könnten als Symbole für Macht, Autorität oder vergessene Götter interpretiert werden. Die Tiere könnten spirituelle Begleiter, Beschützer oder auch dämonische Kräfte darstellen. Das Zusammenspiel der Elemente lässt Raum für vielfältige Deutungen und regt zu einer Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch, Natur und dem Übernatürlichen an. Die düstere Farbgebung und die unruhigen Formen erzeugen eine Atmosphäre von Geheimnis und Melancholie.