Vallejo Cósida, Jerónimo Vicente – Noli me tangere Part 2 Prado Museum
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 2 Prado Museum – Vallejo Cósida, Jerónimo Vicente -- Noli me tangere
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Vor ihm kniet eine weibliche Gestalt. Sie ist in ein tiefrotes Gewand gehüllt, das mit goldenen Details verziert ist. Ihre Haltung drückt eine Mischung aus Ehrfurcht, Schmerz und Verzweiflung aus. Ihre Arme sind ausgestreckt, als wollte sie die männliche Gestalt berühren, doch diese weicht zurück, wie die Szene suggeriert. In ihrer Hand hält sie einen Stab, dessen Bedeutung im Kontext der biblischen Erzählung klar wird.
Der Hintergrund ist von einer Landschaft geprägt, die durch einen Felsvorsprung und eine Höhle unterteilt wird. In der Ferne sind drei Kreuze zu erkennen, die auf das Ereignis am Kalvarienberg verweisen. Eine Öffnung in der Felswand führt zu einer Höhle, in der eine weibliche Figur, vermutlich Maria Magdalena, sitzt und einen Schacht mit einer weiteren Figur darin betrachtet. Ein Engel steht neben ihr. Die Landschaft ist mit Bäumen und Büschen bewachsen, die dem Bild eine gewisse Tiefe verleihen.
Die Komposition ist so angeordnet, dass der Fokus auf die Interaktion zwischen den beiden Hauptfiguren gelenkt wird. Die Farbgebung ist durch warme, erdige Töne geprägt, die durch das leuchtende Rot des Gewandes der knienden Frau und das Bläuliche des Mantels der männlichen Gestalt akzentuiert werden.
Die Szene stellt die biblische Begegnung zwischen Jesus Christus und Maria Magdalena nach seiner Auferstehung dar, bekannt als Noli me tangere (Berühre mich nicht). Die zurückweisende Geste Jesu deutet auf seine Erhöhung und Unantastbarkeit hin, während die kniende Frau die Sehnsucht und das Verlangen nach Berührung, nach Bestätigung und Glauben repräsentiert. Die Höhle und der Engel im Hintergrund verweisen auf den mystischen Charakter der Auferstehung und die göttliche Gegenwart. Das Bild thematisiert somit Fragen der Glaubensgewissheit, der menschlichen Begrenzung und der transzendenten Erfahrung.