Fortuny Marsal, Mariano – La Batalla de Wad-Rass Part 2 Prado Museum
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Part 2 Prado Museum – Fortuny Marsal, Mariano -- La Batalla de Wad-Rass
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Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Erdtönen – Ocker, Braun, Grau – was eine Atmosphäre der Tristesse und des Elends unterstreicht. Helleres Licht fällt auf bestimmte Bereiche der Schlacht, wodurch einzelne Momente der Gewalt und Verzweiflung hervorgehoben werden: ein gefallener Reiter, ein kämpfender Soldat, die angespannte Haltung eines Pferdes. Diese Lichtakzente erzeugen einen dramatischen Kontrast zur diffusen Beleuchtung des Hintergrunds.
Im Vordergrund liegen zahlreiche Leichen und verwundete Personen, was die Brutalität der Auseinandersetzung unmissverständlich macht. Die Körper sind realistisch dargestellt, ohne jede Beschönigung, was eine unmittelbare Wirkung auf den Betrachter ausübt. Die Darstellung der Pferde ist bemerkenswert; sie werden nicht nur als Transportmittel gezeigt, sondern verkörpern ebenfalls die Gewalt und das Chaos des Kampfes. Ihre angespannte Muskulatur und ihre panische Reaktion spiegeln die allgemeine Ausweglosigkeit wider.
Der Hintergrund besteht aus einer flachen Landschaft mit vereinzelten Hügeln und einem diffusen Horizont. Die Wolkendecke ist düster und bedrohlich, was die Atmosphäre zusätzlich verdichtet und eine Vorahnung von Unglück erzeugt. Die Weite des Himmels steht im krassen Gegensatz zur Enge und Intensität der Schlacht selbst.
Subtextuell scheint das Werk weniger ein glorifizierender Bericht über einen Sieg zu sein, sondern vielmehr eine Reflexion über die Sinnlosigkeit und das Leid des Krieges. Die fehlende Idealisierung der Figuren und die Betonung der menschlichen Verluste lassen auf eine kritische Haltung gegenüber dem Konflikt schließen. Die Darstellung wirkt beinahe wie ein Panorama der Zerstörung, in dem individuelle Schicksale im Strudel eines größeren historischen Ereignisses untergehen. Es entsteht ein Eindruck von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, der den Betrachter nachhaltig beeindruckt.