Goya y Lucientes, Francisco de – Carlos IV a caballo Part 2 Prado Museum
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 2 Prado Museum – Goya y Lucientes, Francisco de -- Carlos IV a caballo
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Pferd, ein auffälliges Braun-Weißes, steht im Vordergrund und trägt die Figur mit stoischer Ruhe. Die Darstellung des Tieres ist realistisch, doch wirken die Proportionen leicht verzerrt, was einen gewissen Unbehagen erzeugt. Die reiterliche Pose ist formell und wenig dynamisch, eher statisch und fast schon unbeholfen.
Der Hintergrund ist unscharf und besteht aus einer diffusen Landschaft, die in Grau- und Brauntönen gehalten ist. Sie bietet keinen klaren Bezugspunkt und lässt die Figur isoliert im Bildraum erscheinen. Die Farbgebung insgesamt ist gedämpft und von einer leicht melancholischen Stimmung geprägt.
Die Malweise ist locker und skizzenhaft, mit sichtbaren Pinselstrichen, die der Darstellung eine gewisse Spontaneität verleihen. Trotz der formalen Gewaltigkeit der Uniform wirkt das Gesamtbild wenig heroisch oder triumphierend. Vielmehr deutet es auf eine gewisse Distanz und gar Ironie hin. Die vermeintliche Macht und Autorität der dargestellten Person werden durch die ungeschickte Reiterhaltung und die gedämpfte Farbgebung in Frage gestellt. Es scheint, als ob der Künstler weniger an der Darstellung eines herrschaftlichen Portraits interessiert wäre, als vielmehr an der psychologischen Charakterisierung einer Person, deren Autorität bereits zu bröckeln beginnt. Die subtile Kritik an der Machtposition des Dargestellten lässt sich hier als subtextuelle Ebene erkennen.