Santo Stefano between Saints Biagio and Francesco d-Assisi. Stories of Saint Stephen Galeazzo della Barba (Galeazzo Rivelli) (XIVв.)
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Galeazzo della Barba – Santo Stefano between Saints Biagio and Francesco d-Assisi. Stories of Saint Stephen
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Links befindet sich eine ältere Figur in prunkvoller Bischofstracht. Er trägt einen hohen, verzierten Hut und eine lange Robe mit tiefen Falten, die seine Würde unterstreichen. Sein Bart ist lang und weiß, sein Gesicht von tiefer Ernsthaftigkeit geprägt. In seiner Hand hält er einen Stab, ein Attribut des geistlichen Amtes.
In der Mitte steht eine junge Mann in einer aufwendigen liturgischen Gewandung. Die Robe ist rot und grün gefärbt und mit goldenen Verzierungen versehen. Er trägt eine Krone aus Lorbeerblättern, die seine Heiligkeit kennzeichnet. In seinen Händen hält er ein schlankes, langes Kreuz, das als Zeichen seines Glaubens und Martyriums dient. Sein Blick ist aufrecht und gerichtet, vermittelt einen Eindruck von Stärke und Entschlossenheit.
Rechts der zentralen Figur steht eine Person in einem einfachen, braunen Franziskanermönchgewand. Die Kapuze verdeckt einen Teil des Gesichts, doch die Augen sind klar und blicken direkt auf den Betrachter. Seine Hände sind geöffnet, als ob er etwas anbietet oder empfangen würde.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten, lediglich die Wolke mit der kleinen Figur lenkt ab. Ein dekorativer Fries verläuft am unteren Bildrand und rahmt das Geschehen ein. Die Farbgebung ist insgesamt warm und harmonisch, wobei Rot und Gold eine zentrale Rolle spielen und die Bedeutung der dargestellten Personen hervorheben.
Die Komposition wirkt statisch und monumental. Die Anordnung der Figuren suggeriert eine hierarchische Ordnung: Der Bischof als Vertreter der institutionalisierten Kirche, die mittlere Figur als Märtyrer und Symbol des Glaubens sowie der Franziskanermönch als Verkörperung der einfachen Frömmigkeit und des asketischen Lebensstils.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung von Heiligen handelt, möglicherweise in Verbindung mit einer bestimmten religiösen Erzählung oder einem Festtag. Die unterschiedlichen Gewänder und Attribute deuten auf verschiedene Rollen und Funktionen innerhalb der christlichen Kirche hin. Der Blickkontakt der Figuren mit dem Betrachter erzeugt eine unmittelbare Verbindung und fordert zur Reflexion über Glauben und Spiritualität auf.