File8957 James Wyeth
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James Wyeth – File8957
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Der Clown trägt einen breiten Hut, dessen Schatten sein Gesicht teilweise verdeckt. Sein Make-up ist übertrieben und grotesk: die Augen sind stark betont, der Mund zu einem unnatürlichen Lächeln verzogen. Diese Inszenierung des Gesichts wirkt weniger fröhlich als vielmehr maskenhaft und distanziert. Die Kleidung des Clowns – ein grünes Oberteil mit einer orangefarbenen Weste darunter – ist schlicht gehalten und trägt zur allgemeinen Farbkombination bei.
Im Hintergrund sind schemenhafte Baumwipfel angedeutet, die in der Dunkelheit verschwinden. Ein einzelner Vogel fliegt am unteren Bildrand davon, was eine Atmosphäre von Flucht oder Verlassenheit verstärkt. Der Mond wirkt als stummer Zeuge dieser Szene und verleiht dem Ganzen einen surrealen Charakter.
Die Malerei scheint sich mit der Thematik der Maske auseinanderzusetzen – nicht nur im wörtlichen Sinne des Clowns-Make-ups, sondern auch metaphorisch. Es könnte eine Reflexion über die Fassade sein, die Menschen hinterherstellen, um ihre wahren Gefühle zu verbergen. Der Clown, dessen Aufgabe es ist, Freude zu verbreiten, wird hier in einer traurigen und isolierten Pose dargestellt, was einen Kontrast zwischen seiner Rolle und seinem inneren Zustand suggeriert. Die nächtliche Szenerie und der Mond verstärken die Stimmung von Einsamkeit und Melancholie. Es entsteht ein Gefühl des Unheimlichen, das durch die Kombination aus dem vertrauten Motiv des Clowns und der ungewöhnlichen Darstellung hervorgerufen wird. Der Vogel könnte als Symbol für Freiheit oder Hoffnung interpretiert werden, während seine Flucht gleichzeitig eine gewisse Verzweiflung andeutet.