Margareta Eriksdotter Vasa, Deceased 1537 * Master Hillebrandt
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Master Hillebrandt (Attributed) – Margareta Eriksdotter Vasa, Deceased 1537
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau sitzt, die Hände ruhen auf dem Schoß, was eine Haltung der Würde und Gelassenheit suggeriert. Sie blickt dem Betrachter direkt in die Augen, ein Blick, der sowohl Ernsthaftigkeit als auch eine gewisse Verletzlichkeit erkennen lässt. Ihre Kleidung ist opulent und aufwändig. Ein reich verziertes Gewand in dunklen Tönen mit goldenen Stickereien umgibt ihren Körper. Darüber trägt sie eine weiße, fast ätherische Schleppe, die eine Kontur bildet und ihre Figur betont. Der Schmuck, insbesondere die üppige Kette mit den großen, leuchtenden Juwelen, verstärkt den Eindruck von Reichtum und sozialem Status.
Die Haartracht ist typisch für die damalige Zeit: Das Haar ist hochgesteckt, mit Perlen besetzt und zu einem kunstvollen Knoten geformt. Die Perlen sind ein wiederkehrendes Element, das sich auch in der Kette und anderen Accessoires findet. Sie symbolisieren Reinheit, Wert und möglicherweise auch eine Verbindung zu einer höheren Macht.
Der dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf die dargestellte Person. Die oberen Ecken sind von Wappen geschmückt, die vermutlich die Herkunft und Zugehörigkeit der Frau kennzeichnen. Ein lateinischer Text unterhalb der Wappen liefert zusätzliche Informationen: Er preist die Tugenden der Frau und erinnert an ihr Ableben im Jahr 1537. Die Erwähnung des Namens Johannis deutet auf eine Verbindung zu Johannes oder möglicherweise einen verstorbenen Gatten hin.
Subtextuell könnte das Bild als eine öffentliche Darstellung von pietät und Erinnerung verstanden werden. Es ist ein Denkmal für eine verstorbene Frau, das ihren Wert und ihre Bedeutung für ihre Familie und ihre Gemeinschaft hervorheben soll. Die formale Darstellung und die feierliche Kleidung unterstreichen die Bedeutung des Todes und die Notwendigkeit, das Andenken an die Verstorbene zu bewahren. Die direkte, unvermeidliche Blickrichtung der Frau verleiht dem Bild eine zusätzliche emotionale Tiefe und lässt den Betrachter mit einem Gefühl der Melancholie und Ehrfurcht zurück. Insgesamt wirkt das Werk als ein sorgfältig inszeniertes Andenken, das über den bloßen Akt des Porträtierens hinausgeht und eine Geschichte von Status, Verlust und bleibender Erinnerung erzählt.