A Piper of the 79th Highlanders at Chobham Camp in 1853 Eugene-Louis Lami (1800-1890)
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Eugene-Louis Lami – A Piper of the 79th Highlanders at Chobham Camp in 1853
Ort: Victoria and Albert Museum, London.
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Die Uniform ist detailliert und präzise wiedergegeben. Die charakteristische, karierte Kilt, die Strumpfhosen mit roten Bändern und die robusten Stiefel sind klar erkennbar. Das schottische Stirnband mit der Feder und das schottische Beinkleid (sporran) verstärken die kulturelle Identität des Pipers. Er trägt einen schweren, dunklen Mantel, der mit Fell besetzt ist und einen Kontrast zur helleren Kilt bildet. Die Instrumente, die er hält – die Pfeife selbst und der Sackpfeifenbeutel – sind ebenfalls sorgfältig abgebildet.
Der Hintergrund ist bewusst schlicht gehalten. Ein schattenhaftes, wolkiges Firmament lässt auf einen trüben Tag schließen und lenkt die Aufmerksamkeit voll auf die Figur. Der Boden, auf dem der Piper steht, ist nur angedeutet, was ihm eine gewisse Monumentalität verleiht.
Es ist anzunehmen, dass es sich um eine Darstellung eines Mitglieds des 79. Regiment der schottischen Highland-Infanterie handelt, was durch die Uniform und die Anspielung im Titel bestätigt wird. Die Wahl, einen einzelnen Piper hervorzuheben, könnte auf die Bedeutung der traditionellen schottischen Musik und Kultur für das Regiment hindeuten, die als moralische Stütze und Identitätsstifter im Dienst dienen.
Die Darstellung wirkt weniger wie ein Porträt im eigentlichen Sinne, sondern eher wie eine idealisierte Darstellung des schottischen Soldaten. Die unbewegliche Pose, die präzise Uniform und der schlichte Hintergrund wirken wie Elemente einer Verherrlichung der schottischen Militärtradition. Die Distanz der Darstellung, die durch die leichte Frontalität und die schlichte Farbgebung erzeugt wird, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Man spürt eine gewisse Würde und Stolz in der Haltung des Pipers, die auch eine Aussage über die Werte und Ideale des schottischen Militärs sein könnte.