A Man Called Mr. Cross George Romney (1734-1802)
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George Romney – A Man Called Mr. Cross
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung ist zurückhaltend, dominiert von dunklen Brauntönen in der Jacke und dem Hintergrund, die das Gesicht und die grüne Weste hervorheben. Die Weste selbst wirkt fast ungewöhnlich farbig im Kontext des restlichen Kolorits und könnte als Zeichen für Individualität oder einen gewissen Grad an Exzentrizität interpretiert werden. Das Weiß seines Hemdes und der Fransen seiner Perücke bilden einen deutlichen Kontrast zu den dunkleren Tönen, was die Aufmerksamkeit auf sein Gesicht lenkt.
Die Darstellung des Gesichts ist charakteristisch für Porträts dieser Epoche: Die Züge sind sorgfältig herausgearbeitet, wobei ein gewisser Idealismus erkennbar ist. Die leicht geröteten Wangen und der subtile Schimmer in den Augen lassen vermuten, dass es sich um eine lebendige Person handelt, die nicht idealisiert dargestellt werden sollte.
Der Hintergrund ist verschwommen gehalten und besteht aus diffusen Farbflächen, was den Fokus voll und ganz auf den Mann lenkt. Die dunklen Töne im Hintergrund könnten auch als Hinweis auf einen gewissen sozialen Status oder eine gewisse Würde interpretiert werden. Die Perücke, ein untrennbarer Bestandteil der damaligen Herrenmode, unterstreicht seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der sich seiner Position und seines Ansehens bewusst ist. Die direkte Blickrichtung und die selbstbewusste Haltung deuten auf eine Person hin, die Autorität ausstrahlt und sich ihrer Rolle in der Gesellschaft durchaus bewusst ist. Die ungewöhnliche Farbe der Weste könnte als Zeichen für einen unabhängigen Geist interpretiert werden, der sich nicht vollständig den Konventionen unterwirft. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von Würde, Selbstbewusstsein und einem gewissen Grad an Individualität innerhalb eines gesellschaftlichen Rahmens.