Christ in the wilderness Ivan Kramskoy (1837-1887)
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Ivan Kramskoy – Christ in the wilderness
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
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BILDER VON KRAMSKOI
In der Wüste ist die Last groß,
Groß und langwierig ist auch Christi Fasten,
Um gegen die böse Macht
Sein Wort für hundert Jahrhunderte zu sagen.
Und hier am Grab liegt die Mutter.
Ihr Bewusstsein wird von der Qual erdrückt.
Und ihr bleibt noch ein langes Leben –
Gefühllos, schlimmer als jede Sache…
Die Chiliastik des Bewusstseins
Wohin rennst du?
Der alltägliche Trott, geschmiert mit dem Balsam der Ungerechtigkeit – wie verstehst du ihn (jede noch so kleine Unannehmlichkeit scheint dir eine Ungerechtigkeit zu sein; jede ohne Versuch, seine Essenz zu verstehen), die lästigen Familienstreitereien; und die frühen Dämmerungen, in denen sich die Sehnsucht nach Licht weckt, und es muss in den Laden, um Lebensmittel zu kaufen, und es gibt kein Geld für einen neuen Computer für den Sohn, und das Fernsehen bombardiert das Bewusstsein mit Kernen negativer Informationen und beschießt mit Schrapnell der Dummheit, und die Schlaflosigkeit, und man muss früh aufstehen, denn es ist Dienst, Dienst...
Wohin rennst du also?
Vielleicht möchtest du vor der Summe aller Dinge fliehen, die als Leben bekannt sind, in eine andere Realität – eine Realität, über der der ewige feierliche Mittag der Gerechtigkeit und Liebe scheint?
Die besten – die fortschrittlichsten – Teile des Gehirns sind immer auf die Lichtwelle eingestellt; die besten – vielleicht unbekannt, kaum Einfluss auf das Leben. Das Geheimnis der Gerechtigkeit ist im Gewissen verschlüsselt. Ohne über Rechtschaffenheit nachzudenken, ohne sie wirklich zu kennen, indem wir sie mit Heiligkeit verwechseln – unbewusst strebt jeder von uns in ein Reich der Gerechtigkeit und des Lichts.
Die Chiliastik des menschlichen Bewusstseins ist wie das Fundament aller Zukunft.
Was steht im Apokalypse direkt geschrieben? Und das Schwert, das aus dem Mund eines Engels kommt, ist eine Rede... Das Gewebe der Symbole entwirrt sich nicht, und das Leben bleibt Leben – niedrig, wie bei Ameisen – aber die Lichtwelle der Chiliastik erwacht im Gehirn, lockt in die ferne Wunderwelt, ruft zum Wandel, zur Vervollkommnung.
Dorthin rennen wir also – in einen modernisierten, mysteriösen Kitesch – unbewusst, indem wir Scheiben des Alltags abwerfen; dorthin, wo der Chiliasmus ruft – der Chiliasmus des Bewusstseins, vielleicht nicht terminologisch bezeichnet, aber im komplexen System des Gehirns verschlüsselt...
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