crucifixion Albrecht Altdorfer
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Albrecht Altdorfer – crucifixion
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Du bist groß, Christus, ich bin so klein.
Wie soll ich dich nur darstellen?
Wie soll ich alles verstehen, was du geboten hast?
Wie kann ich dich preisen, wenn ich so klein bin?
Und wer mich nicht hat,
dem wird etwas so Wichtiges genommen…
Wie viel göttliches Feuer ist in mir?
Ein Widerschein? Oder werde ich auch nur als Widerschein verlassen?
Du bist groß, Christus, aber wie soll ich wachsen?
Ich taste im Blindflug vorwärts, ich weiß es nicht.
Deine Wege zu verlängern ist unmöglich, das verstehe ich.
Alles abzugeben und dir nachzufolgen?
Die Dickichte der Materie kann diesem Weg keine Hilfe geben.
Und morgens esse ich wie gewohnt Joghurt.
Du bist groß, Christus, ich bin so klein,
sind meine Bemühungen überhaupt etwas wert?
Ich habe schon über vierzig gelebt – und nichts erkannt…
Und mein Leben hängt an einem seidenen Faden.
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Die Komposition ist stark hierarchisch gegliedert. Das mittlere Kreuz mit der zentralen Figur wird durch die erhöhte Position und die dramatische Beleuchtung in den Vordergrund gerückt. Eine steile Leiter, die an das mittlere Kreuz anlehnt, betont diese zentrale Position zusätzlich und suggeriert eine aktive Handlung.
Im Vordergrund gruppieren sich eine weibliche Figur, gekleidet in ein helles Gewand, und eine weitere männliche Gestalt, die möglicherweise den Griecher repräsentiert, der die Lanze hält. Sie sind in tiefer Trauer versunken, was durch ihre Gebärden und den Kopf, der gesenkt ist, unterstrichen wird. Eine weitere Gruppe von Zuschauern, unterschiedlich gekleidet, beobachtet die Szene. Ihre Gesichter zeigen eine Mischung aus Schmerz, Faszination und vielleicht auch Distanzierung.
Der Hintergrund ist eine weite Landschaft mit Bergen und einer fernen Stadt. Die Landschaft ist in einen dramatischen Himmel mit dunklen Wolken und vereinzelten Lichtstrahlen eingebettet, was die Szene zusätzlich in eine Atmosphäre von Tragik und Erlösung taucht.
Die Bildsprache ist von einer starken Emotionalität geprägt. Die Darstellung des Leidens der Figuren, die dramatische Beleuchtung und die Landschaft im Hintergrund verstärken den Eindruck des Schmerzes und der Verzweiflung. Es lässt sich eine Spannung zwischen dem individuellen Leiden der Figuren und dem größeren, spirituellen Kontext erkennen. Die Haltung der weiblichen Figur im Vordergrund, die in ihrer Trauer auf den Boden geblickt, könnte als Ausdruck von Mitgefühl und dem Beginn der Bewältigung des Verlustes interpretiert werden. Die Komposition und die Darstellung der Figuren lassen auf einen Moment der stillen Kontemplation und des Abschieds schließen.