The Fall Of The Year George Wallis (1811-1891)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
George Wallis – The Fall Of The Year
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Äste der Bäume erstrecken sich weit ausladend, jedoch tragen sie kaum noch Laub. Einzelne Blätter in warmen Herbstfarben – Gelb-, Orange- und Rottöne – liegen auf dem Waldboden verstreut und bilden einen Teppich unter den Bäumen. Diese Farbigkeit wird durch die diffuse Beleuchtung verstärkt, die eine melancholische Stimmung erzeugt.
Im Hintergrund öffnet sich der Wald zu einer Lichtung, in deren Ferne sich schemenhafte Gebäude oder Strukturen andeuten. Diese Elemente sind kaum erkennbar und wirken wie ein trüber Nebel verschwommen, was den Eindruck von Tiefe verstärkt und gleichzeitig eine gewisse Unbestimmtheit erzeugt.
Die Komposition ist auf die vertikale Dominanz der Baumstämme ausgerichtet. Der Blick des Betrachters wird nach oben gelenkt, während die Wurzeln im Vordergrund das Fundament bilden. Diese Anordnung suggeriert Stabilität und Beständigkeit, steht aber gleichzeitig in Kontrast zur Vergänglichkeit des Herbstes, die durch das abfallende Laub symbolisiert wird.
Die Malerei evoziert eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnung, vermittelt aber auch ein Gefühl von Verlust und Abschied. Der herbstliche Wald wird hier zu einem Sinnbild für den Kreislauf der Natur, für das Vergehen der Zeit und die Vergänglichkeit aller Dinge. Die runde Form des Bildes verstärkt diesen Eindruck, indem sie an einen Zyklus erinnert – an den Beginn eines neuen Lebens nach dem Ende des alten. Es liegt eine subtile Melancholie in der Darstellung, die den Betrachter dazu einlädt, über die eigene Sterblichkeit und die Schönheit des Augenblicks nachzudenken.