Touching The Sun Frank Howell
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Frank Howell – Touching The Sun
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Die Gestalt selbst scheint androgyn zu sein; Gesichtszüge sind nur angedeutet, wodurch eine gewisse Universalität entsteht. Besonders auffällig ist das lange, weiße Haar, das wie ein schimmernder Schleier um die Schultern und den Kopf fließt. Dieses Weiß steht in starkem Kontrast zum dominanten Rot und könnte Reinheit, Spiritualität oder eine Verbindung zu einer höheren Macht repräsentieren. Die Haltung der Figur – mit erhobener Hand, als ob sie etwas berühren möchte – deutet auf Sehnsucht, Ergreifen oder vielleicht auch Schutz hin.
Im Hintergrund erkennen wir eine düstere Landschaft, die in ähnlichen Rottönen gehalten ist. Die Silhouette von Bergen oder Hügeln verschmilzt fast mit dem Himmel, was einen Eindruck von Weite und Isolation vermittelt. Die Farbgebung des Himmels wirkt bedrohlich und erzeugt ein Gefühl der Beklemmung.
Es liegt nahe, dass das Werk eine Auseinandersetzung mit spirituellen Themen behandelt. Die Figur scheint in einem Zustand zwischen irdischem Dasein und transzendenter Erfahrung zu stehen. Das Motiv des „Berührens der Sonne“ (sofern dies die Intention des Künstlers war) könnte für den Wunsch nach Erleuchtung, die Suche nach Wahrheit oder das Streben nach einer Verbindung zum Göttlichen stehen. Die Kombination aus roter Intensität und weißer Reinheit lässt zudem auf einen Konflikt zwischen Leidenschaft und Spiritualität schließen, eine innere Zerrissenheit, die der dargestellten Person widerfährt. Die Malerei evoziert ein Gefühl von Ehrfurcht und Melancholie zugleich; sie lädt den Betrachter dazu ein, über die menschliche Existenz, ihre Grenzen und ihr Streben nach Sinn nachzudenken.