Portrait of man Gian Francesco Terzi (1523-1591)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Gian Francesco Terzi – Portrait of man
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hier sehen wir einen Mann im fortgeschrittenen Alter, erkennbar an seiner kahlköpfigkeit und dem dicht gewachsenen, weißen Bart. Die Falten in seinem Gesicht zeugen von Lebenserfahrung und möglicherweise auch von Entbehrungen. Sein Blick ist ernst, fast herausfordernd, doch ein Hauch eines Lächelns umspielt seine Lippen, was eine gewisse Gelassenheit oder sogar Ironie andeutet.
Die Kleidung des Mannes – ein dunkles Gewand mit einer aufwendigen Rüschenkragen – deutet auf einen gewissen sozialen Status hin. Die sorgfältige Darstellung der Textur des Stoffes und die Lichtführung, die subtil über die Falten des Gesichts und die Details der Kleidung gleitet, zeugen von handwerklichem Können.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von dunklen Brauntönen und Grautönen, die eine Atmosphäre der Würde und Kontemplation erzeugen. Die sparsame Verwendung heller Farbtöne – insbesondere im Gesicht des Mannes – verstärkt den Eindruck seiner Präsenz und verleiht ihm eine gewisse Lebendigkeit.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes interpretiert werden, der sein Leben lang Verantwortung getragen hat. Der ernste Blick und die Falten könnten auf die Lasten hinweisen, die er zu tragen hatte, während das leichte Lächeln und die sorgfältige Kleidung eine gewisse Resilienz und Selbstachtung suggerieren. Es entsteht ein Eindruck von einem Mann, der sich seiner selbst bewusst ist und seine Position in der Welt akzeptiert hat. Die Direktheit des Blicks lässt den Betrachter fast spüren, dass er mit einer Geschichte konfrontiert wird – einer Geschichte, die im Gesicht dieses Mannes geschrieben steht.