A Turkish Lady Going with her Slave to the Bath Francis Smith (1763-1779)
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Francis Smith – A Turkish Lady Going with her Slave to the Bath
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die vordere Frau trägt ein hellrosa Gewand, das durch dunkle Bordüren akzentuiert wird. Ihr Gesicht ist fast vollständig von einem weißen Tuch verhüllt, lediglich ein schmaler Streifen der Nase ist sichtbar. Die Art und Weise, wie sie ihre Hand ausstreckt, deutet auf eine Geste hin, die entweder Anweisung oder Erwartung ausdrückt. Ihre Körperhaltung wirkt etwas steif und distanziert.
Die zweite Frau, die sich hinter ihr befindet, trägt ein blaues Gewand und einen weißen Kopftuch, das ihren Kopf bedeckt. Sie trägt zusätzlich eine Art Tasche über der Schulter. Ihr Gesicht ist ebenfalls verhüllt, jedoch weniger vollständig als das ihrer Begleiterin. Ihre Körperhaltung wirkt unterwürfig und leicht gebeugt, was auf ihre Position in der sozialen Hierarchie hindeutet.
Die Farbgebung ist gedämpft und kontrastreich. Das Rosa des Gewandes der vorderen Frau sticht hervor, wird aber durch die Dunkelheit des Hintergrunds relativiert. Die Weißflächen der Tücher erzeugen eine gewisse Distanz und Unnahbarkeit.
Subtextuell lässt sich hier einiges interpretieren. Die Verhüllung der Gesichter deutet auf kulturelle Konventionen hin, die möglicherweise mit dem Schutz der Privatsphäre oder sozialen Normen verbunden sind. Die unterschiedliche Behandlung der beiden Frauen – die eine in einem hellen Gewand und mit einer dominanten Geste, die andere in schlichterer Kleidung und in einer unterwürfigen Haltung – lässt auf ein Machtverhältnis schließen. Es entsteht der Eindruck einer Herrin und ihrer Dienerschaft oder Sklavin. Die Tasche, die die zweite Frau trägt, könnte eine Last symbolisieren, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne.
Die Komposition wirkt beklemmend und erzeugt eine Atmosphäre der Geheimniskrämerei. Der Betrachter wird in eine Situation eingeführt, deren genauer Kontext unklar bleibt, was zu Spekulationen und Interpretationen anregt. Die Darstellung ist weniger als eine Momentaufnahme, sondern eher als eine symbolische Annäherung an ein bestimmtes gesellschaftliches Verhältnis zu verstehen.