1896 Courses de taureaux Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1889-1907
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Pablo Picasso Period of creation: 1889-1907 – 1896 Courses de taureaux
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STIERKAMPF
Der Stierkampf – eine Kunst,
Ihr treue Anhänger lieben die Tötung.
Die Folgen dieser Leidenschaft sind schrecklich.
Eine banale menschliche Grausamkeit.
Die brüllende Arena – ein Abgrund des Bösen.
Und der Sand ist gelblich und sehr schwer.
Doch die Emotionen sind dicht, wie Teer in der Nacht.
Die Arena ist mit Blut befleckt. Alles ist bekannt.
Hier ist das Schema der Bewegungen. Hier ist er, der Kreis,
zerissen – der Tanz des Stierkämpfers.
Und sein Umhang ist schwer, wie zum Beispiel ein Pflug.
Doch du musst den Schmerz ertragen, Spanier.
Die Kunst des Stierkampfs klingt wie
eine schreckliche Musik aus der Tiefe –
wo Seelen einen Monolithen
der Liebe zerbrechen und mit dem schwarzen Universum eins sind.
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Im Vordergrund befindet sich ein liegender Stier, dessen Körper in groben Pinselstrichen angedeutet ist. Er wirkt geschlagen und ausgeliefert, seine Form ist gedrückt und fast schon deformiert, was die Brutalität der Situation unterstreicht.
Über ihm stehen mehrere Figuren, vermutlich Matadore und möglicherweise auch andere Beteiligte des Stierkampfes. Sie sind nur schematisch dargestellt, ihre Gestalten wirken fast wie Marionetten. Ein Mann in traditioneller Kleidung, vermutlich der Matador, hält eine rote Flagge. Die Bewegung und die Dynamik der Szene werden durch die diagonalen Linien der Körper und Kleidung betont.
Die Hintergrundlandschaft ist nur vage angedeutet, besteht aus horizontalen Strichen und dunkleren Farbtönen, die eine Art Hügel oder Arena-Rand andeuten. Im oberen Bereich der Leinwand sind weitere Figuren in ähnlicher reduzierter Form zu sehen, was den Eindruck einer großen, anonymen Zuschauermenge erweckt.
Die Malerei wirkt weniger wie eine detaillierte Darstellung eines Stierkampfes, sondern eher wie eine Momentaufnahme, ein Auszug aus einem dynamischen Ereignis. Die Vereinfachung der Formen und die intensive Farbgebung verleihen der Szene eine fast expressionistische Qualität.
Ein möglicher Subtext liegt in der Darstellung der Machtverhältnisse. Der liegende Stier symbolisiert die Unterdrückung und Auslieferung, während die stehenden Figuren die Kontrolle und Dominanz ausüben. Die Malerei könnte auch als eine Reflexion über die menschliche Aggression und die Faszination des Menschen für Gewalt interpretiert werden. Die reduzierte Darstellung der Figuren und die monotone Farbgebung erzeugen eine Atmosphäre der Distanz und Fremdheit, die den Betrachter zum Nachdenken über die Bedeutung des dargestellten Ereignisses anregt.