#15758 Oswaldo Guayasamin
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Oswaldo Guayasamin – #15758
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Hier sehen wir, wie die Arme hochgereckt sind, die Hände vor das Gesicht gestreckt, als ob sie etwas abwehren oder sich verstecken wollen. Der Mund ist weit geöffnet, möglicherweise ein Ausdruck von Schrei oder Verzweiflung. Die Augen scheinen aufgewühlt und leer zu sein. Die Darstellung des Körpers verzichtet auf eine realistische Abbildung; stattdessen wird er in einzelne, fast abstrakte Elemente zerlegt, die durch scharfe Kanten voneinander getrennt sind. Dies verstärkt den Eindruck von Leid und innerer Zerrüttung.
Der Hintergrund ist flächig und ohne perspektivische Tiefe gehalten, was die Figur noch isolierter wirken lässt. Die Dunkelheit des Hintergrundes betont die Helligkeit der Figur und lenkt den Blick auf ihren Ausdruck der Qual.
Die Malerei scheint eine Auseinandersetzung mit existenziellen Themen zu beinhalten – Schmerz, Angst, Verzweiflung und möglicherweise auch ein Kampf gegen etwas Unaussprechliches. Die fragmentierte Darstellung des Körpers könnte als Metapher für die Zerstörung oder den Verlust von Identität interpretiert werden. Die Geste der Abwehr deutet auf einen Versuch hin, sich vor einer überwältigenden Bedrohung zu schützen, während das offene Maul und die leeren Augen eine tiefe innere Leere offenbaren. Insgesamt erweckt das Werk einen Eindruck von intensiver emotionaler Belastung und einem Zustand des psychischen Ausbruchs.