#15791 Oswaldo Guayasamin
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Oswaldo Guayasamin – #15791
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Ein Großteil des Bildes wird von einer Hand eingenommen, deren Finger sich krampfartig nach oben strecken. Die Hände sind in einem warmen, erdigen Farbton gehalten, der einen deutlichen Kontrast zum dunklen Hintergrund bildet. Diese Farbwahl lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hand und unterstreicht ihre Bedeutung als Ausdruck von Hilflosigkeit und dem Bedürfnis nach Rettung.
Der Hintergrund ist fast vollständig schwarz, was die Isolation und das Gefühl der Beklemmung noch verstärkt. Die wenigen Lichtreflexe, die auf dem Gesicht und der Hand zu sehen sind, scheinen die Intensität des Schmerzes hervorzuheben und lenken den Blick des Betrachters direkt auf diese zentralen Elemente.
Die groben Pinselstriche und die unvollständige Darstellung der Form tragen zur Unruhe und zum Gefühl der Instabilität bei. Es entsteht ein Eindruck von Fragmentierung, sowohl in Bezug auf die physische Form als auch auf die psychische Verfassung des Dargestellten.
Subtextuell scheint das Werk eine Auseinandersetzung mit existenziellen Ängsten und dem menschlichen Leid zu thematisieren. Die Darstellung der verzerrten Gesichtszüge und der krampfartigen Hand deutet auf einen Zustand innerer Zerrissenheit und Verzweiflung hin, möglicherweise ausgelöst durch traumatische Erfahrungen oder eine tiefe Krise. Das Bild kann als Ausdruck einer allgemeinen Gefühlslage des Unbehagens und der Entfremdung interpretiert werden, die in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und persönlicher Unsicherheit entstehen kann. Die Dunkelheit des Hintergrunds symbolisiert möglicherweise die unbekannten Ängste und Sorgen, die den Menschen umgeben.