#15810 Oswaldo Guayasamin
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Oswaldo Guayasamin – #15810
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Die Arme sind weit nach oben gereckt, die Hände geöffnet in einer Geste, die sowohl Flehen als auch Verzweiflung andeuten könnte. Der Kopf ist reduziert auf ein kleines, fast geometrisches Element, das kaum mehr als einen Stummelschädel suggeriert. Die Beine sind ebenfalls stilisiert und wirken langgestreckt. Ein dunklerer, rechteckiger Bereich im unteren Teil der Figur könnte eine Art Gewand oder Umhang darstellen, der jedoch ebenso abstrakt gehalten ist.
Die Farbgebung beschränkt sich auf Weiß- und Grautöne für die Figur sowie das dominante Schwarz des Hintergrunds. Diese reduzierte Palette verstärkt die düstere Atmosphäre und lenkt den Blick unmittelbar auf die zentrale Gestalt. Die Komposition wirkt beengend; die vertikale Ausrichtung der Figur in Verbindung mit dem dunklen, allumfassenden Hintergrund erzeugt ein Gefühl von Isolation und Hilflosigkeit.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung von Leid, Verzweiflung oder gar Tod interpretiert werden. Die skelettartige Formgebung und die flehende Geste lassen auf eine existenzielle Notlage schließen. Es ist möglich, dass hier die Erfahrung des Krieges oder anderer traumatischer Ereignisse thematisiert wird – ein Ausdruck tiefen menschlichen Leidens, der in einer reduzierten, symbolischen Sprache vermittelt wird. Die Abstraktion erlaubt es dem Betrachter, eigene Interpretationen und Assoziationen einzubringen und die emotionale Wirkung des Werkes auf persönlicher Ebene zu erfahren.