#15755 Oswaldo Guayasamin
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Oswaldo Guayasamin – #15755
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Die Farbpalette ist gedämpft und dominiert von Blautönen, Grautönen und Schwarz. Diese kühle Farbwahl verstärkt den Eindruck von Distanz und Melancholie. Die Textur wirkt rau und pastos; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Fragmentierung der Bildoberfläche bei. Es entsteht ein Gefühl von Zerrissenheit und Unvollständigkeit, das sich in der Art und Weise manifestiert, wie die Gesichter in ihre Einzelteile zerlegt und wieder zusammengesetzt wurden.
Die Komposition wirkt formal streng, durch die vertikale Anordnung der Felder. Dennoch erzeugt diese Ordnung paradoxerweise ein Gefühl von Beklemmung und Unruhe. Die Gesichter scheinen sich zu berühren, aber gleichzeitig voneinander getrennt zu sein – eine visuelle Metapher für Isolation und Entfremdung.
Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zur menschlichen Identität und ihren Brüchen interpretiert werden. Die fragmentierten Gesichter könnten die Vielschichtigkeit der Persönlichkeit oder die Zerstörung des Selbst durch äußere Einflüsse symbolisieren. Die intensiven Augen deuten auf eine innere Beobachtungsgabe hin, möglicherweise auch auf ein Leiden oder eine Trauer. Es liegt eine unterschwellige Spannung zwischen dem Wunsch nach Verbindung und der Erfahrung von Isolation vor. Die Malerei evoziert ein Gefühl von Verlust und die Fragilität des menschlichen Daseins.