#15800 Oswaldo Guayasamin
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Oswaldo Guayasamin – #15800
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Die Gesichtszüge sind reduziert auf ihre grundlegenden Formen, wobei die Augen geschlossen sind und eine Atmosphäre der Kontemplation oder des Schmerzes vermitteln. Die Nase ist stark stilisiert und ragt prominent hervor, während der Mund zu einem schmalen, fast unsichtbaren Schlitz reduziert wurde. Die Darstellung wirkt maskulin, doch die Abstraktion erschwert eine eindeutige Identifizierung.
Der Hintergrund ist in ein dunkles Braun gehalten, was die Figurenpartien optisch hervorhebt und einen Kontrast erzeugt, der die Intensität des Ausdrucks verstärkt. Die Farbpalette insgesamt wirkt gedämpft und melancholisch, obwohl das Gelb einen Hauch von Hoffnung oder Erinnerung andeutet.
Die grobe Pinselführung und die deutlichen Farbübergänge tragen zur expressiven Wirkung des Werkes bei. Es entsteht der Eindruck einer inneren Unruhe, die sich in der fragmentierten Darstellung widerspiegelt. Man könnte interpretieren, dass das Werk eine Auseinandersetzung mit Identität, Verlust oder dem Konflikt zwischen verschiedenen Facetten der Persönlichkeit darstellt. Die geschlossenen Augen lassen Raum für subjektive Deutungen und laden den Betrachter ein, seine eigene Interpretation in die Darstellung einzubringen. Der Künstler scheint weniger an einer realistischen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines emotionalen Zustands oder einer inneren Erfahrung.