The Salon Carré at the Louvre Museum; Le Salon Carré au Musée du Louvre Giuseppe Castiglione (1829-1908)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Giuseppe Castiglione – The Salon Carré at the Louvre Museum; Le Salon Carré au Musée du Louvre
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Wände sind fast vollständig von zahlreichen Rahmen bedeckt, innerhalb derer sich unterschiedlich große Werke befinden. Die Anordnung wirkt systematisch, doch gleichzeitig erzeugt sie einen Eindruck von Fülle und Reichtum. Die Farbpalette ist warm gehalten, dominiert von Goldtönen, die sowohl in den Rahmen als auch in die Dekoration der Decke einfließen.
Im Vordergrund des Raumes befindet sich eine Sitzgruppe mit Besuchern, die in elegante Kleidung gehüllt sind. Sie scheinen in Gespräche vertieft zu sein und nehmen die Kunstwerke auf ihre Weise wahr. Ein Wächter in Uniform steht am Rande der Szene, was auf die Bedeutung der Sicherheit und Ordnung innerhalb dieses öffentlichen Raumes hinweist.
Die Komposition suggeriert eine gewisse Distanz zwischen den Betrachtern und den ausgestellten Werken. Die Größe des Raumes und die Vielzahl der Gemälde erzeugen ein Gefühl von Ehrfurcht, aber auch von Überforderung. Es entsteht der Eindruck einer Institution, die Kunst als einen Wert präsentiert, der bewundert und respektiert werden soll.
Die Darstellung deutet auf eine Zeit um 1850 hin, erkennbar an den Kleidern der Besucher und dem allgemeinen Erscheinungsbild des Raumes. Es scheint sich um eine Reflexion über die Rolle von Museen und die Art und Weise, wie Kunst in der Öffentlichkeit präsentiert und konsumiert wird, zu handeln. Die Anwesenheit der Menschen im Raum unterstreicht die soziale Funktion des Ortes als Treffpunkt für gebildete Gesellschaftskreise. Die Gesamtwirkung ist eine Mischung aus Prachtentfaltung, gesellschaftlichem Anspruch und einer subtilen Beobachtung des Publikums.