Turner Joseph The Passage of the St. Gothard 1804 Joseph Mallord William Turner (1775-1851)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joseph Mallord William Turner – Turner Joseph The Passage of the St. Gothard 1804
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein schmaler Weg schlängelt sich entlang der Felswand, begleitet von einer kleinen Reisegruppe. Diese Personen sind nur schematisch dargestellt und wirken fast verloren in der Weite der Landschaft. Ein einzelner Wagen ist erkennbar, der sich mühsam den Pfad hinaufbewegt. Die winzige Größe der menschlichen Figuren im Vergleich zur Umgebung betont die Macht der Natur und die Herausforderungen, denen sich Reisende hier stellen müssen.
Am oberen Bildrand erhebt sich ein schneebedeckter Berggipfel in trüben, diffusen Farben. Die Darstellung ist weniger detailliert als die der Felswände, was den Eindruck einer fernen, unerreichbaren Größe verstärkt. Ein Wasserfall stürzt aus der Höhe hinab und verschwindet im Dunst des Tals, was zusätzlich zur dynamischen Atmosphäre beiträgt.
Die Komposition wirkt wie eine offene Tür in eine unendliche Weite. Der schmale Felsspalt fungiert als Rahmen, der den Blick auf die dahinterliegende Landschaft lenkt. Es entsteht ein Gefühl von Bewegung und Reise, aber auch von Isolation und potentieller Gefahr. Die Darstellung vermittelt nicht nur die physische Schwierigkeit der Überquerung dieser Bergpässe, sondern deutet auch eine spirituelle Dimension an – die Konfrontation des Menschen mit der unbezwingbaren Natur und die Suche nach dem Unbekannten. Die diffuse Lichtführung und die lockeren Pinselstriche erzeugen eine Atmosphäre von flüchtiger Schönheit und vergänglicher Erfahrung.