William Turner – Morning Amongst the Coniston Fells, Cumberland Joseph Mallord William Turner (1775-1851)
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Joseph Mallord William Turner – William Turner - Morning Amongst the Coniston Fells, Cumberland
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Im Vordergrund stürzt ein Wasserfall hinab, dessen Gischt kaum erkennbar ist, sondern in die allgemeine Dunstglocke integriert wird. Ein schmaler Pfad schlängelt sich an der Felswand entlang und führt den Blick in die Tiefe des Tals. Einige Figuren sind angedeutet, kaum mehr als dunkle Silhouetten, die im Verhältnis zur Größe der Landschaft verschwinden. Sie verstärken das Gefühl der Menschheit als klein und unbedeutend angesichts der Naturgewalt.
Der Himmel ist ebenfalls in eine diffuse, fast wolkige Farbgebung getaucht. Streifen helleren Lichtes durchbrechen die Wolkendecke, lassen aber kaum einen klaren Blick auf den Himmel zu. Die gesamte Szene wirkt in ein goldenes, morgendliches Licht getaucht, das jedoch nicht hell und klar, sondern eher gedämpft und diffus ist. Es erzeugt eine Stimmung der Melancholie und des Kontemplativen.
Hier weht ein Hauch von Romantik. Es geht nicht um eine detailgetreue Abbildung der Landschaft, sondern um die Wiedergabe eines bestimmten Augenblicks, einer Stimmung, einer Gefühlslage. Der Betrachter wird in eine Welt der Stimmungen und Empfindungen hineingezogen, in der die Natur als überwältigende, fast spirituelle Kraft erscheint. Die menschliche Präsenz ist marginal, sie dient lediglich dazu, die Größe und Unermesslichkeit der Landschaft hervorzuheben. Es entsteht ein Eindruck von Einsamkeit und Kontemplation, der den Betrachter zum Innehalten und Nachdenken einlädt.