Crucifixion of Christ Bartolomeo Passarotti (1529-1592)
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Bartolomeo Passarotti – Crucifixion of Christ
Ort: National Art Gallery (Pinacoteca nazionale Bologna), Bologna.
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Zu seiner Linken kniet eine weibliche Figur in tiefem Kummer. Ihre Gewandung, in dunklen Blau- und Rottönen gehalten, unterstreicht die Schwere des Augenblicks. Die Hände sind gefaltet im Gebet, der Kopf gesenkt – ein Ausdruck unendlicher Trauer und Hilflosigkeit. Die Darstellung ihrer Emotionen ist von großer Intensität.
Rechts daneben befindet sich eine weitere männliche Figur, die mit einer Geste der Verzweiflung oder des Flehens in Richtung des Gekreuzigten blickt. Seine Kleidung, ebenfalls in Rot- und Rosatönen gehalten, wirkt etwas weniger düster als die der trauernden Frau, was möglicherweise eine gewisse Dynamik zwischen den Figuren erzeugen soll.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast schwarz, was die Figuren vor das Auge des Betrachters treten lässt und ihre Dramatik verstärkt. Einige Lichtquellen, dargestellt als diffuse Helligkeiten am Himmel, scheinen auf die Szene zu fallen und verleihen ihr eine surreale Qualität. Am Fuße des Kreuzes liegt ein Schädel, ein klassisches Symbol für Sterblichkeit und Vergänglichkeit. Eine Landschaft ist angedeutet, aber verschwommen und unscharf, was den Fokus voll und ganz auf das unmittelbare Leid lenkt.
Die Komposition wirkt pyramidal, wobei das Kruzifix als Höhepunkt dient. Die Figuren sind dicht aneinander angeordnet, was die Intimität des Moments betont und eine Atmosphäre der Beklommenheit erzeugt. Es scheint, als ob der Künstler hier nicht nur ein religiöses Ereignis darstellen wollte, sondern auch universelle Themen wie Leid, Verlust und Erlösung in den Blick nimmt. Die subtile Farbgebung und die detailreiche Ausarbeitung der Figuren tragen dazu bei, eine tiefe emotionale Resonanz zu erzeugen.