The poultry dealers; Die Geflügelhändlerinnen Bartolomeo Passarotti (1529-1592)
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Bartolomeo Passarotti – The poultry dealers; Die Geflügelhändlerinnen
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Die Farbgebung ist warm und erdverbunden, dominiert von Rot-, Gelb- und Brauntönen, die durch das Weiß der Leinwand und das Blau des Gewandes kontrastiert werden. Das Licht fällt schräg auf die Szene, wodurch eine dramatische Beleuchtung entsteht und bestimmte Details hervorhebt – beispielsweise die glänzende Haut der Vögel oder die Falten im Gesicht der älteren Frau.
Die Anordnung der Tiere ist bemerkenswert. Sie sind nicht einfach nur als Ware dargestellt, sondern scheinen fast eine eigene Ordnung zu bilden, die das Auge des Betrachters lenkt und eine gewisse Fülle suggeriert. Die Vielzahl der toten Vögel erzeugt eine Atmosphäre von Überfluss, aber auch von Vergänglichkeit und möglicherweise sogar von Melancholie.
Subtextuell könnte die Darstellung als Kommentar zur sozialen Schicht dieser Frauen interpretiert werden – sie sind Händlerinnen, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Geflügel verdienen. Der Blickkontakt der beiden Frauen mit dem Betrachter erzeugt eine gewisse Distanz und lässt Fragen offen: Sind sie stolz auf ihre Arbeit? Empfinden sie Bedauern oder Resignation? Die starre Haltung der jüngeren Frau könnte auch als Ausdruck einer gewissen Entfremdung von ihrer Umgebung gelesen werden. Die Darstellung des Überflusses, gepaart mit dem Blick der Frauen, deutet möglicherweise auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Bedingungen und der Würde der Arbeit in dieser Berufsgruppe hin. Die Abwesenheit jeglicher Landschaft oder Hintergrunddetails verstärkt die Fokussierung auf die Figuren und ihre unmittelbare Umgebung, wodurch ein intensives und eindringliches Porträt entsteht.