Portrait of Torquato Tasso Bartolomeo Passarotti (1529-1592)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Bartolomeo Passarotti – Portrait of Torquato Tasso
Ort: National Art Gallery (Pinacoteca nazionale Bologna), Bologna.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann hält in seiner rechten Hand ein Papierblatt, das er zu betrachten scheint. Seine linke Hand ruht auf einem weiteren Buch oder Schriftrolle, die auf dem Tisch vor ihm liegt. Diese Objekte deuten stark auf seine Beschäftigung mit Literatur und Schreiben hin. Die Haltung des Mannes wirkt nachdenklich, fast melancholisch. Es entsteht der Eindruck von innerer Zerrissenheit oder einer gewissen Last, die er trägt.
Die Darstellung ist realistisch gehalten, wobei der Künstler Wert auf die Wiedergabe von Details legt – die Falten in seinem Gesicht, die Textur seiner Kleidung und das Lichtspiel auf den Papierseiten. Die Komposition wirkt geschlossen und konzentriert sich voll und ganz auf die Figur des Mannes. Der Hintergrund ist dunkel gehalten und lässt ihn stärker hervortreten.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Reflexion über das Schicksal eines Gelehrten oder Künstlers sein, der mit seinen inneren Dämonen kämpft oder unter den Anforderungen seiner Zeit leidet. Die dunklen Farben und die ernste Miene des Mannes könnten auf eine existenzielle Krise oder eine tiefe innere Auseinandersetzung hindeuten. Das Papier in seiner Hand könnte sowohl ein Symbol für seine kreative Tätigkeit als auch für die Bürde der Verantwortung sein, die mit dem Schreiben verbunden ist. Die Anwesenheit zweier Schriftstücke lässt zudem vermuten, dass er sich möglicherweise mit einer schwierigen Entscheidung oder einem komplexen Problem auseinandersetzt. Insgesamt entsteht eine Atmosphäre von Nachdenklichkeit und stiller Kontemplation.