#11147 Roelandt Jacobsz Savery (1576-1639)
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Roelandt Jacobsz Savery – #11147
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Im linken Bildbereich liegen zwei Hirsche, eines liegend, das andere stehend, scheinbar in Beobachtung versunken. Ihre Körperhaltung strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, obwohl sie sich in unmittelbarer Nähe des tosenden Wassers befinden. Ein weißes Huhn und eine Ente sind ebenfalls im Vordergrund zu sehen, was die Szene mit Elementen der Domestizierung und des friedlichen Zusammenlebens von Tier und Natur bereichert.
Der Hintergrund ist von einer dichten Baumgruppe geprägt, deren Blätter in verschiedenen Grüntönen schimmern. Ein schwacher Lichtschein dringt durch das Blätterdach und erhellt einen kleinen See oder Teich im hinteren Teil der Komposition. Auf einem Felsen sitzt ein Leopard, dessen Anwesenheit eine subtile Spannung in die Szene bringt – ein Hauch von Wildheit inmitten der vermeintlichen Harmonie.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, wobei der Wasserfall als zentrales Element dient, das den Blick des Betrachters lenkt und gleichzeitig einen dynamischen Kontrast zur statischen Ruhe der Tiere schafft. Die dunklen Töne im oberen Bildbereich erzeugen eine gewisse Tiefe und lassen den Wald geheimnisvoll erscheinen.
Subtextuell könnte die Darstellung ein Gleichgewicht zwischen Naturkräfte und dem friedlichen Zusammenleben von Mensch und Tier thematisieren. Der Leopard, als Symbol für Instinkt und Wildheit, erinnert daran, dass selbst in der idyllischsten Umgebung eine gewisse Gefahr lauern kann. Die Hirsche verkörpern Ruhe und Akzeptanz gegenüber ihrer natürlichen Umgebung, während die Vögel ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit vermitteln. Insgesamt erzeugt das Gemälde einen Eindruck von Harmonie und Gleichgewicht, unterbrochen durch subtile Elemente der Spannung und des Geheimnisvollen.