#11141 Roelandt Jacobsz Savery (1576-1639)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Roelandt Jacobsz Savery – #11141
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Rechts des Felsvorsprungs öffnet sich eine sanfte Landschaft mit einem Teich oder einer kleinen Bucht. Im Wasser grasen Kühe, während am Ufer einige Enten schwimmen. Eine weitere Anhöhe ragt hier hervor, auf der ein Ziegenbock steht und den Blick über die Szene schweifen lässt.
Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, mit einem vorherrschenden Braun- und Grünton. Der Himmel ist trüb und diffus gehalten, was eine Atmosphäre von Stille und Kontemplation erzeugt. Das Licht fällt weich auf die Tiere und die Landschaft, wodurch ein realistischer Eindruck entsteht.
Die Komposition wirkt sorgfältig durchdacht. Die Anordnung der Tiere auf dem Felsvorsprung scheint eine Art Hierarchie zu suggerieren, wobei die Strauße als dominante Figuren wirken. Der Kontrast zwischen den wilden Tieren auf dem Felsen und den friedlich grasenden Kühen im Wasser könnte eine Spannung zwischen Natur und Zivilisation andeuten.
Es liegt ein Hauch von Allegorie in der Darstellung. Die Versammlung so unterschiedlicher Tiere an einem Ort, die scheinbar friedliche Landschaft und das diffuse Licht könnten als Metapher für Harmonie, Gleichgewicht oder auch Vergänglichkeit interpretiert werden. Der Ziegenbock, der über den Teich blickt, könnte eine Rolle des Beobachters oder sogar eines Hüters spielen. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Ruhe und Besinnlichkeit, während gleichzeitig subtile Fragen nach dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur aufgeworfen werden.