Orpheus Charming the Beasts * Roelandt Jacobsz Savery (1576-1639)
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Roelandt Jacobsz Savery (Manner of) – Orpheus Charming the Beasts
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Komposition ist dicht und üppig; ein Wald bildet den Hintergrund, dessen Blätterwerk in verschiedenen Grüntönen dargestellt wird und eine Atmosphäre von üppiger Natur schafft. Die Tierwelt ist vielfältig und umfasst sowohl wilde als auch domestizierte Arten: Löwen liegen friedlich da, Pferde stehen ruhig, Kühe grasen, während ein Einhorn im Mittelpunkt steht, umgeben von einer Vielzahl anderer Kreaturen wie Affen, einem Kamelartigen und verschiedenen Vögeln, darunter ein auffälliger Papagei.
Die Tiere zeigen eine bemerkenswerte Unterwürfigkeit gegenüber der zentralen Figur. Es scheint, als ob sie seine Anwesenheit akzeptieren und sogar genießen, was auf einen Zustand von Frieden und Eintracht hindeutet. Die Darstellung des Einhorns, oft ein Symbol für Reinheit und Unschuld, verstärkt diesen Eindruck von Harmonie und spiritueller Ordnung.
Die dunklen Rahmenlinien betonen die Szene im Vordergrund und lenken den Blick direkt auf das Geschehen. Es entsteht der Eindruck einer abgeschlossenen Welt, in der die natürlichen Instinkte der Tiere durch eine übernatürliche Kraft – möglicherweise Musik oder Charisma – unterworfen werden.
Subtextuell könnte diese Darstellung als Allegorie für die Macht der Kunst und Musik interpretiert werden, die selbst wilde und ungestüme Kräfte bändigen kann. Es ist auch möglich, dass es sich um eine Darstellung des idealisierten Zustands der Natur vor dem Sündenfall handelt, in dem Mensch und Tier in friedlicher Koexistenz leben. Die Anwesenheit des roten Umhangs könnte auf einen Bezug zu mythologischen Figuren hindeuten, die mit Macht und Autorität assoziiert werden. Insgesamt vermittelt das Bild eine Botschaft von Frieden, Harmonie und der transformierenden Kraft der Kunst.