Madonnan med barnet och helgon, ca 1445, Domenico Veneziano (c.1400-1461)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Domenico Veneziano – Madonnan med barnet och helgon, ca 1445,
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Vor Maria versammelt sich eine Gruppe von Figuren. Links steht ein Mönch in einem grauen Habit, der ein Buch in der Hand hält und auf Maria zuweist. Daneben befindet sich eine männliche Figur mit bloßem Oberkörper, der an einen heiligen Hiob erinnert, dessen Leid und Standhaftigkeit im Vordergrund stehen. Er trägt ein rotes Tuch, das als Zeichen der Reue oder des Opfers interpretiert werden könnte.
Rechts von Maria steht ein Bischof in prunkvoller Gewandung und Mitra. Er erhebt seine Hand in einer auslegenden oder segnenden Geste. Eine junge Frau in einem rosafarbenen Kleid, vermutlich eine Heilige, steht direkt vor ihm. Ihr Blick ist auf Maria gerichtet, was ihre Verehrung und Hingabe betont.
Der Hintergrund besteht aus einer architektonischen Struktur mit Säulen und Bögen, die mit Ornamenten und einer üppigen Vegetation verziert ist. Der Einsatz von Grün und Rot erzeugt eine harmonische, aber auch lebendige Atmosphäre.
Die Komposition wirkt statisch und formal, dennoch üben die dargestellten Personen eine starke Anziehungskraft aus. Die Anordnung der Figuren suggeriert eine hierarchische Ordnung, wobei Maria und das Kind als zentrale Elemente der Verehrung hervorgehoben werden.
Die Untertöne der Darstellung sind vielfältig. Die Gegenüberstellung von Maria und dem Jesuskind mit den anderen Figuren könnte eine Botschaft der Erlösung und der göttlichen Gnade vermitteln. Die Darstellung des heiligen Hiob könnte auf das Leiden Christi und die Notwendigkeit der Buße hinweisen. Die Anwesenheit des Bischofs und der Heiligen unterstreicht die Bedeutung der Kirche und ihrer Institutionen im religiösen Leben. Insgesamt suggeriert das Bild eine tiefe religiöse Frömmigkeit und eine Verehrung der Jungfrau Maria als Fürsprecherin und Mutter Gottes.