#41336 Cruzeiro Seixas
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Cruzeiro Seixas – #41336
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Der Hase trägt eine Art Kopfbedeckung, die an ein zerbrochenes Horn oder einen fragmentierten Geweih erinnert, aus dem Rauch emporsteigt – ein Detail, das auf innere Unruhe oder vielleicht sogar Verzweiflung hindeutet. Seine Augen sind weit geöffnet und wirken fieberhaft, während der Mund zu einem schrillen, fast panischen Ausdruck verzogen ist. Die Gliedmaßen sind überproportional lang und dünn dargestellt, was dem Wesen eine fragile und instabile Haltung verleiht.
Ein massives, radartisches Objekt dominiert den unteren Bildbereich. Es wirkt wie ein mechanischer Apparat, der das Hasenwesen zu überwachen oder gar einzuschränken scheint. Die Linienführung ist dabei scharfkantig und aggressiv, was eine Atmosphäre von Bedrohung und Kontrolle erzeugt. Ein einzelner, vertikaler Streifen an der rechten Bildseite dient als räumliche Orientierung, wirkt aber gleichzeitig wie eine Barriere oder ein Gefängnis.
Die Zeichnung scheint sich mit Themen wie Entfremdung, Überwachung und dem Verlust der Individualität auseinanderzusetzen. Die groteske Darstellung des Hasen könnte als Metapher für die Deformation des Menschen durch äußere Kräfte interpretiert werden – sei es politische Unterdrückung, gesellschaftlicher Druck oder eine innere Krise. Der Rauch, der aus der Kopfbedeckung aufsteigt, symbolisiert möglicherweise den Verlust von Rationalität und Klarheit angesichts dieser Belastungen. Die radartige Konstruktion im Vordergrund verstärkt das Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingeschlossenseins. Insgesamt wirkt die Zeichnung wie ein eindringlicher Kommentar zu den Abgründen menschlichen Daseins in einer zunehmend entmenschlichten Welt.