#41369 Cruzeiro Seixas
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Cruzeiro Seixas – #41369
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Das Auge dominiert das Bildfeld; es ist groß, mandelförmig und mit einer intensiven Schraffur versehen, die ihm eine eindringliche Wirkung verleiht. Die Nase wird als schlichte, spitze Form dargestellt, die sich fast wie ein Pfeil nach unten erstreckt. Der Mund ist kaum erkennbar, lediglich durch einen kleinen, horizontalen Strich angedeutet.
Die Haare sind in langen, schlanken Linien gezeichnet, die an spitze Blätter oder Dornen erinnern und dem Gesicht eine gewisse Dramatik verleihen. Ein feiner, stilisierter Hals führt zu einer ebenfalls vereinfachten Darstellung der Schultern. Die Signatur des Künstlers befindet sich unten rechts im Bild.
Die Zeichnung wirkt trotz ihrer Reduktion nicht leer oder unpersönlich. Vielmehr entsteht durch die sparsame Verwendung von Linien und Schraffuren eine Atmosphäre der Melancholie und Kontemplation. Es scheint, als ob der Künstler versucht, das Wesen des Porträtierten zu erfassen, anstatt dessen äußeres Erscheinungsbild wiederzugeben.
Ein möglicher Subtext könnte in der Fragmentierung des Gesichts liegen. Die Auflösung der traditionellen Proportionen und die Betonung einzelner Elemente lassen vermuten, dass es um eine Auseinandersetzung mit Identität und Repräsentation geht. Der dunkle Hintergrund verstärkt diesen Eindruck und deutet auf eine innere Dunkelheit oder ein Geheimnis hin, das hinter dem Gesicht verborgen liegt. Die Zeichnung könnte somit als Ausdruck einer inneren Zerrissenheit oder eines Kampfes mit der eigenen Persönlichkeit interpretiert werden.