The Family of Darius Pleading to Alexander * Gaspare Diziani (1689-1767)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Gaspare Diziani (Attributed) – The Family of Darius Pleading to Alexander
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Links im Bild stehen zwei Männer in militärischer Kleidung, vermutlich Repräsentanten der siegreichen Partei. Ihre Haltung ist aufrecht, ihre Blicke ernst und unbewegt. Sie scheinen die Szene zu beobachten, ohne aktiv daran teilzunehmen, was eine gewisse Distanz und Überlegenheit impliziert. Hinter ihnen erblickt man einen monumentalen Bau mit Säulen und einer Statue, möglicherweise ein Symbol für Macht und Stabilität des neuen Herrschers.
Rechts der Bildmitte befindet sich eine weitere Gruppe von Personen, die unter einem Zelt Schutz sucht oder sich dort versammelt hat. Die Farbgebung ist hier wärmer, was einen Kontrast zur kühleren Palette im linken Teil des Bildes bildet. Ein Kind wird in den Arm genommen, ein weiteres streckt seine Hand aus, möglicherweise um Hilfe zu bitten. Diese Figuren verkörpern die Verletzlichkeit und das Leid derjenigen, die unter der politischen Veränderung leiden.
Die Komposition ist so angelegt, dass sie eine klare Hierarchie etabliert: Die flehenden Personen im Vordergrund stehen in deutlichem Kontrast zu den aufrechten Gestalten links. Der Hintergrund mit dem monumentalen Bau verstärkt diesen Gegensatz zusätzlich. Das Licht fällt ungleichmäßig auf die Szene, wodurch bestimmte Bereiche hervorgehoben und andere in Schatten getaucht werden. Dies trägt zur Dramatik der Darstellung bei und lenkt den Blick des Betrachters gezielt.
Subtextuell scheint es um die Machtdemonstration eines Eroberers zu gehen, der sich über die unterworfenen Völker erhebt. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Verlust, Trauer und dem Ende einer Ära. Gleichzeitig wird aber auch die Hoffnung auf eine mögliche Zukunft angedeutet, wie sie in den Gesichtern einiger Kinder zum Ausdruck kommt. Es ist eine Darstellung von politischer Umwälzung, die sowohl das Leid der Besiegten als auch die Stärke des Siegers betont. Die ruhige Haltung des Hundes könnte zudem eine Metapher für die Auslöschung alter Traditionen und Werte sein.