#23516 Julia Hidalgo
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Julia Hidalgo – #23516
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Die Farbgebung dominiert das Gesamtbild. Ein warmes, erdverbundenes Farbschema aus Ocker-, Rot- und Brauntönen prägt die Darstellung des Gebäudes und der umliegenden Landschaft. Diese Farben suggerieren Verwitterung, Vergänglichkeit und eine lange Geschichte. Kontrastierend dazu finden sich Bereiche in tiefen Violett- und Blautönen im oberen Bildbereich, die den Himmel andeuten und eine gewisse Distanz zum Betrachter schaffen.
Die Vegetation umgibt das Gebäude dicht und erstickend. Die Bäume und Sträucher sind nur schematisch angedeutet, wirken aber dennoch bedrohlich und verschleiern teilweise die Struktur. Die Pinselführung ist expressiv und dynamisch; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur rauen, ungebändigten Atmosphäre bei. Es entsteht der Eindruck einer Landschaft, die von der Zeit und dem Verfall gezeichnet ist.
Es liegt eine melancholische Stimmung in der Darstellung vor. Die verlassene Architektur, das dichte Grün und die gedämpfte Farbpalette erzeugen ein Gefühl von Einsamkeit und Vergessenheit. Die Struktur scheint aus ihrer Umgebung herausgehoben, isoliert zu sein. Es könnte sich um eine Reflexion über den Lauf der Zeit, den Verlust von Zivilisationen oder die Macht der Natur handeln. Die Signatur des Künstlers im unteren Bereich wirkt fast wie ein Stempel, der das Werk mit seiner persönlichen Note versieht und gleichzeitig seine Präsenz in dieser verlassenen Welt bestätigt. Die Komposition ist geschlossen, ohne klaren Vorder- oder Hintergrund, was den Eindruck einer zeitlosen Szene verstärkt.