Karl XII (1682-1718), King of Sweden * David von Krafft (1655-1724)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
David von Krafft (Workshop) – Karl XII (1682-1718), King of Sweden
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt einen dunklen, hochgeschlossenen Kragen, der seine schlanken Halspartie betont. Darüber liegt eine Jacke in einem tiefen Blauton, welche mit einer Pelzbordüre versehen ist – ein deutliches Zeichen von Reichtum und Status. Die Knöpfe der Jacke sind golden und spiegeln das Licht wider, wodurch sie Aufmerksamkeit erregen.
Besonders auffällig ist die Frisur, die dem Mann einen gewissen Exzentrizismus verleiht. Ein einzelner, langer Zopf wird von einer Spange gehalten, welche wiederum mit einem kleinen Schwert verziert ist. Diese Kombination aus militärischem Symbol und ungewöhnlicher Haartracht erzeugt einen interessanten Kontrast und deutet möglicherweise auf einen herrschaftlichen, aber auch unkonventionellen Charakter hin.
Der Hintergrund ist schlicht, dunkel gehalten und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die dargestellte Person. Er verstärkt den Eindruck von Isolation und Konzentration.
Das Bild ist in einem opulenten, ovalen Rahmen eingefasst, der mit vergoldeten Figuren verziert ist. Engel oder Priesterfiguren, die Waffen oder religiöse Symbole tragen, umgeben die eigentliche Darstellung. Dieser Rahmen verleiht dem Werk einen fast sakralen Charakter und suggeriert eine Verherrlichung des Porträtierten. Die kunstvollen Details des Rahmens stehen in starkem Kontrast zu der schlichten Darstellung des Mannes, was die Thematik zusätzlich kompliziert.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier ein junger Herrscher oder Anführer dargestellt wird, der sich seiner Macht bewusst ist, aber gleichzeitig auch von inneren Konflikten geplagt wird. Die Kombination aus Stärke, Verletzlichkeit und unkonventionellem Stil deutet auf einen komplexen Charakter hin, der sowohl Respekt als auch Mitleid hervorruft. Der Rahmen unterstreicht diese Ambivalenz, indem er den dargestellten Mann einerseits erhöht, ihn andererseits aber auch in eine fast theatralische Inszenierung einbettet.