tarbell my wife emeline in a garden c1890-95 Edmund Charles Tarbell
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Edmund Charles Tarbell – tarbell my wife emeline in a garden c1890-95
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Die Farbgebung ist durchgehend hell und luftig. Das Kleid der Frau ist nicht in einer einzigen Farbe gehalten, sondern durchzogen von zarten Lavendeltönen und Rosé, die durch das Licht und die Umgebung erzeugt werden. Die Umgebung – eine grüne Wiese und der Baum mit seinem dichten Blätterwerk – wird in lebhaften, impressionistischen Pinselstrichen dargestellt. Ein Spiel von Licht und Schatten erzeugt eine Atmosphäre von sommerlicher Leichtigkeit.
Der Betrachter wird nicht frontal mit der Frau konfrontiert, sondern erlebt sie eher aus einer leicht schrägen Perspektive. Dies verleiht der Szene eine gewisse Intimität und eine subtile Distanz. Sie wirkt wie ein Moment, der eingefangen wurde, ein flüchtiger Augenblick in einem sonnigen Garten.
Die Komposition ist harmonisch, obwohl die Farben und Formen anfangs etwas unruhig wirken mögen. Die vertikale Linie des Baums dient als stabilisierender Faktor, während die diagonale Linie des Kleides und des Blickes der Frau einen dynamischen Kontrast schafft. Der unregelmäßige Pinselstrich, der für den Impressionismus charakteristisch ist, verstärkt den Eindruck von Spontaneität und Momenthaftigkeit.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Künstlerin nicht primär auf eine detaillierte Wiedergabe des Porträts aus ist, sondern vielmehr auf die Wiedergabe des Lichts und der Atmosphäre, in der sich die Frau befindet. Die Frau scheint weniger ein Individuum zu sein, sondern vielmehr ein Element in dieser idyllischen, sommerlichen Landschaft. Es entsteht ein Gefühl von Ruhe und Kontemplation, gepaart mit einer leisen Melancholie. Es wird eine Ästhetik der flüchtigen Wahrnehmung geschaffen, die den Betrachter einlädt, den Augenblick zu genießen.