Democritus Agostino Carracci (1557-1602)
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Agostino Carracci – Democritus
Ort: Museum Capodimonte, Naples (Museo di Capodimonte).
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Der Mann trägt eine Robe mit einem aufwändigen Pelzkragen, was auf einen gewissen sozialen Status oder eine Verbindung zur Gelehrsamkeit hinweisen könnte. Die Hand, die auf der Brust liegt, deutet auf eine innere Anteilnahme, vielleicht auf die Akzeptanz einer Wahrheit oder die Freude an einem Verständnis. Die andere Hand ist geöffnet, als wolle er etwas präsentieren oder den Betrachter einladen, sich seiner Welt anzuschließen.
Der dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Person. Die Beleuchtung ist dramatisch; das Gesicht und die Hände sind hell ausgeleuchtet, während der Rest des Körpers im Schatten liegt. Dieser Chiaroscuro-Effekt verstärkt die Intensität des Ausdrucks und verleiht dem Porträt eine theatralische Qualität.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Mannes handelt, der sich mit den großen Fragen des Lebens auseinandergesetzt hat und nun eine Erkenntnis erlangt hat, die ihn in tiefer Zufriedenheit versetzt. Das Lächeln wirkt weniger oberflächlich als vielmehr Ausdruck eines tiefen inneren Friedens und einer Weisheit, die mit der Zeit erworben wurde. Es könnte auch eine gewisse Ironie oder Gelassenheit in der Betrachtung des menschlichen Daseins andeuten. Die Darstellung wirkt weniger nach einem Abbild als vielmehr nach einer idealisierten Verherrlichung eines Geistes, der die Welt mit einem Lächeln betrachtet.