Pineapple Plant David von Cöln (1689-1763)
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David von Cöln – Pineapple Plant
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Topf, in dem die Ananasse steht, ist ein besonderes Augenmerk. Er weist eine detailreiche Gestaltung auf, mit mehreren Gesichtern, die sich umeinander winden, sowie einem Wappen, das vermutlich die Identität des Auftraggebers oder des Besitzers der Pflanze kennzeichnet. Die Verspieltheit des Topfes steht in deutlichem Kontrast zur etwas steren Darstellung der Ananasse.
Der Hintergrund ist relativ schlicht gehalten. Wir erkennen verschwommene Bäume und eine angedeutete Landschaft, die den Eindruck einer künstlichen Umgebung vermittelt – möglicherweise ein Wintergarten oder ein Gewächshaus. Eine Kugel und ein schmiedeeiserner Zaun im rechten Bildbereich bilden weitere Elemente des Hintergrunds, die das Arrangement vervollständigen.
Unterhalb des Bildes befindet sich eine lateinische Inschrift, die sich auf die Ananasse bezieht und ihre Präsentation in einem bestimmten Kontext erwähnt. Die Inschrift liefert einen wichtigen Hinweis auf den historischen und gesellschaftlichen Hintergrund des Werkes.
Die Darstellung der Ananasse, eines in dieser Zeit seltenen und kostbaren Exoten, deutet auf eine Demonstration von Reichtum und Status hin. Sie symbolisiert die Möglichkeiten des Handels und die Erweiterung des europäischen Horizonts. Der Topf, der die Pflanze beherbergt, kann als Metapher für die Zähmung und Kontrolle der Natur interpretiert werden. Die Gesichter am Topf könnten zudem auf die Komplexität und die vielen Aspekte der menschlichen Natur hinweisen, die mit der Beschaffung und Präsentation solch außergewöhnlicher Pflanzen verbunden sind. Insgesamt lässt sich der Eindruck gewinnen, dass es sich um eine Repräsentationsarbeit handelt, die sowohl die Exotik der Pflanzenwelt als auch den sozialen Status ihres Besitzers hervorhebt.