#22881 Boris Kustodiev (1878-1927)
Boris Kustodiev – #22881
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Maler: Boris Kustodiev
B.M. Kustodiev, Autor vieler heller, fröhlicher Gemälde, schuf im Laufe seines Schaffens mehr als ein Dutzend Gemälde, die seiner Familie gewidmet sind: seiner Frau Yulia Evstafievna und seinen Kindern, dem älteren Kirill und der jüngeren Irisha. Liebe und Familienglück sind in den hellen, farbenfrohen und luftigen Werken deutlich zu erkennen. Das erste Porträt seiner kleinen Tochter Irina entstand 1905 in Form einer Bleistiftzeichnung und, wie die Notizen des Künstlers zeigen, vier Stunden nach ihrer Geburt.
Beschreibung des Gemäldes von Boris Kustodiev "Das Mädchen mit Äpfeln von Irina Kustodiev".
B.M. Kustodiev, Autor vieler heller, fröhlicher Gemälde, schuf im Laufe seines Schaffens mehr als ein Dutzend Gemälde, die seiner Familie gewidmet sind: seiner Frau Yulia Evstafievna und seinen Kindern, dem älteren Kirill und der jüngeren Irisha. Liebe und Familienglück sind in den hellen, farbenfrohen und luftigen Werken deutlich zu erkennen.
Das erste Porträt seiner kleinen Tochter Irina entstand 1905 in Form einer Bleistiftzeichnung und, wie die Notizen des Künstlers zeigen, vier Stunden nach ihrer Geburt. Ein bezauberndes Lächeln erstrahlt auf dem klaren Gesicht des Säuglings. Die einfache und lebendige Zeichnung war der Beginn einer ganzen Galerie von wunderbaren Gemälden.
Irina Kustodieva kann als Lieblingsmodell und bestes Modell des Künstlers bezeichnet werden. Er malte sie in den Armen seiner Frau, im Kreis der Familie am gedeckten Tisch, hielt ihre ersten Schritte fest; Irina mit Früchten, Blumen, Tieren und Puppen - immer schön, rot, gesund und adrett gekleidet.
Das "Mädchen mit Äpfeln" ist ein Werk aus dem Jahr 1918. Die russische Künstlerin hat eine Notiz angebracht: "Porträt von Irina Kustodieva". Diese Leinwand zeigt ein Porträt seiner Tochter im Profil. Eine Schale in den Händen eines dreizehnjährigen Mädchens ragt über den Bildrand hinaus. Der Betrachter kann mehrere Früchte reifer gelber Äpfel mit Erröten sehen.
Das Gesicht des Mädchens ist kindlich niedlich, ihr langes goldenes Haar hat sie in einer üppigen orangefarbenen Schleife hinter die Schultern gesteckt. Das dunkelblaue Kleid zieht keine Aufmerksamkeit auf sich, ebenso wenig wie der Hintergrund des Porträts, der in dunklen Brauntönen gehalten ist. Der konzentrierte und ernste Blick des Modells verrät ein bereits junges Mädchen, zart und nachdenklich.
"Das Mädchen mit den Äpfeln" ist im Stil des Realismus gehalten. In schattigen Bereichen werden dichte Schichten von Ölfarbe auf der Leinwand verdichtet. Die Lichtreflexe fallen sanft auf das Gesicht, das Haar, das Kleid von Ira und die Früchte in ihren Händen, lassen das Bild lebendig werden und erzählen dem Betrachter zuverlässig vom Leben der geliebten Tochter des großen russischen Malers.
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Der Fokus liegt auf dem Gesicht der Frau. Die Gesichtszüge sind sanft und harmonisch, mit einer feinen Nase und einem wohlgeformten Mund. Die Haut ist hell und scheint einen gesunden, fast transparenten Schimmer zu haben. Die Haare sind hellbraun und zu einem Zopf gebunden, der mit einem auffälligen, orangefarbenen Band geschmückt ist. Das Band lenkt die Aufmerksamkeit auf den Kopf der Frau und verleiht der Darstellung einen Hauch von Lebendigkeit und Jugendlichkeit.
Im Vordergrund, leicht verschwommen, befinden sich zwei Äpfel. Einer wird von der Frau gehalten, während der andere daneben liegt. Die Äpfel sind in warmen, goldenen Tönen gemalt und wirken fast wie Symbole der Fruchtbarkeit, der Versuchung oder des Wissens. Sie könnten auch als Metapher für die Vergänglichkeit der Schönheit und des Lebens interpretiert werden.
Die Farbpalette ist gedämpft und zurückhaltend, dominiert von warmen Brauntönen und einem tiefen Blauton, der die Kleidung der Frau prägt. Der dunkle Hintergrund verstärkt die Wirkung des Lichts auf das Gesicht und die Äpfel und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentralen Elemente der Darstellung.
Es lässt sich die Vermutung zulassen, dass in diesem Gemälde ein Fokus auf die Darstellung der inneren Welt der Frau gelegt wird. Die Nachdenklichkeit im Blick, die subtile Haltung und die symbolische Bedeutung der Äpfel deuten auf eine tiefere Bedeutungsebene hin, die über die reine Darstellung eines Porträts hinausgeht. Es scheint, als wolle der Künstler dem Betrachter eine Einladung zur Reflexion über Themen wie Jugend, Schönheit, Vergänglichkeit und die menschliche Natur anbieten.