Christ on the Cross * El Greco (1541-1614)
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El Greco (workshop) – Christ on the Cross
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
РАСПЯТЬЕ
Распятье – человечества изъян.
Струится лучевая сила от
Креста. А в головах людей туман.
И смерть всех и всегда и всюду ждёт.
Распятье – человечества изъян
Нелепого, агрессия сильна.
Тот глуп, тот мерзок, этот вечно пьян,
И связывает мощно всех вина.
Распятье – человечества изъян.
Надежда на Христа жива, на свет…
Рассеет свет в сознаниях туман,
Не то спасенья нет, спасенья нет…
DIE ERLÖSERGESCHICHTE
(Ein Gedicht in Prosa)
Aus den Diamanten des Himmels gewoben ist die Geschichte des Weges Jesu. Eine bescheidene Hütte, eine Mutter an der Tür, Josef am Werkbank – und ein süßlicher Duft von Holzspänen, ein schläfriger, warmer Duft der Kindheit... Ein römischer Soldat schreitet durch die Straße...
Führte der Weg Jesu nach Osten, zur lichtdurchfluteten Tiefe alter, mächtiger, verschlossener Klöster? Erleuchteten sie den jungen Jesus mit Weisheit – mit all der Weisheit, die sich über Jahrhunderte angesammelt hatte, um ihn zu übertreffen, um ihn mit seiner Seele hindurchzugehen und weit hinter sich zu lassen? Die goldenen Fäden der Evangeliumsgeschichten geben nur das Muster wieder, ein feines, zartes Muster – und die Worte sind so groß, dass kein menschliches Herz sie später fassen konnte...
Die Muscheln knistern im Sand, leere Schalen von perlmuttartigen Muscheln – und jemand, der die leeren Hände starker Fischer sieht, erschafft einen wundersamen Fang, der den weiteren Fang von Menschen verspricht...
Die Zelte der Evangeliumsleichthöfe, die jeden willkommen heißen, aber verlangen, dass man anders ist – leicht zu verändern, im Fluss des Lichts zu werden – wo ist er denn? Wir sehen ihn nicht...
Der einfache Mensch Jesus – mit strahlender Reinheit seiner Karma – kultiviert in sich einen Makrokristall Christi, eine riesige, von göttlicher Natur, Blume der Göttlichkeit; in dem Nektar göttlicher Eigenschaften lösen sich menschliche Qualitäten auf, und Engelgedanken werden denen dienen, die den Heldentat vollbracht haben...
Die Lichtkuppel Christi breitet sich seit zwanzig Jahrhunderten über uns aus, sie breitet sich aus, strahlend, als ein zweiundzwanzigster – magischer, mystischer, unbekannter Versprechen...
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Die Komposition wirkt vertikal betont. Die Kreuzigung selbst, mit dem aufrechten Kruzifix, bildet eine klare vertikale Achse, die durch die aufsteigenden Wolken und den Himmel noch unterstrichen wird. Die Geste des Arms, der sich gerade nach unten erstreckt, erzeugt eine Spannung und suggeriert eine fast erzwungene Position.
Der Hintergrund ist diffus und geheimnisvoll. Wir erkennen rudimentär eine Landschaft, angedeutet durch Hügel und Bäume, die aber in den dunklen Tonfall der Darstellung integriert sind und kaum zur Tiefe des Bildes beitragen. Die Wolkenformationen sind bedrohlich und wirbeln um die Figur herum, was den Eindruck von Chaos und Leidenschaft verstärkt.
Ein beachtlicher Aspekt ist die Behandlung der Haut. Sie wirkt wachsartig, fast leichenähnlich, und trägt zur Darstellung von Schmerz und Erschöpfung bei. Die Darstellung der Wunden ist sparsam, aber dennoch eindrücklich, da sie durch das Licht hervorgehoben werden und die Brutalität der Kreuzigung unterstreichen.
Eine Inschrift, angebracht am Kreuz, ist zwar erkennbar, aber schwer zu entziffern, was die universelle Bedeutung des Leidens betont und die individuelle Lesart der Szene ermöglicht.
Subtextuell scheint die Darstellung weniger auf die Darstellung von Gewalt als vielmehr auf die spirituelle Dimension des Leidens fokussiert zu sein. Die intensive Beleuchtung könnte als Symbol für göttliches Licht interpretiert werden, das die Dunkelheit des Todes durchdringt. Der Kontrast zwischen Licht und Schatten kann auch als Metapher für den Kampf zwischen Gut und Böse verstanden werden. Die Szene vermittelt einen Eindruck von Isolation und Verlassenheit, doch gleichzeitig auch von stiller Würde und Akzeptanz. Die Abwesenheit von anderen Figuren verstärkt den Fokus auf die innere Erfahrung des Leidenden und ruft eine tiefe Kontemplation hervor.