Triptych of San Rocco Alessandro Maganza (1556-1630)
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Alessandro Maganza – Triptych of San Rocco
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Die mittlere Tafel dominiert die Komposition. Im Zentrum steht eine männliche Figur in prächtiger Kleidung, vermutlich ein Heiliger oder ein Schutzpatron. Er ist von einer Aura umgeben und scheint in der Landschaft zu stehen, die sich bis zu einem Horizont mit Wasser erstreckt. Über ihm schwebt Maria mit dem Jesuskind, eingebettet in einen strahlenden Wolkenhimmel. Die Darstellung Marias ist idealisiert und vermittelt ein Gefühl von Würde und spiritueller Erhabenheit.
Die rechte Tafel zeigt eine weitere Szene des Leidensweges Jesu. Menschen tragen das Kreuz durch eine Landschaft, die von einer Stadt mit mittelalterlichen Zügen überragt wird. Eine Frau, deren Gesicht in extatischem Schmerz verzerrt ist, scheint sich dem Geschehen anzuschließen oder es zu bestaunen. Die Farbgebung ist hier etwas heller und freundlicher als auf der linken Tafel, was möglicherweise eine Hoffnungsperspektive andeutet.
Die Komposition des Gesamtwerks wirkt dynamisch und bewegt. Die unterschiedlichen Szenen sind durch die zentrale Figur in der mittleren Tafel miteinander verbunden, die als Vermittler zwischen dem Leiden Jesu und der göttlichen Gnade fungiert. Die Landschaftselemente – Festungsmauer, Wasserlandschaft, Stadt – verleihen den Darstellungen eine konkrete räumliche Tiefe und verorten das Geschehen in einer erkennbaren Welt.
Ein möglicher Subtext des Werkes könnte die Verbindung von irdischem Leid und göttlicher Erlösung sein. Die Darstellung der Kreuzigung betont die menschliche Tragödie, während die Anwesenheit Marias und Jesukindes Hoffnung und Trost verspricht. Die zentrale Figur scheint als Fürsprecher zu wirken, der durch seine Nähe zum Göttlichen Schutz und Heilung gewährt. Die detaillierte Ausarbeitung der Gewänder und architektonischen Elemente deutet auf eine Wertschätzung für die materielle Welt hin, während die spirituelle Botschaft im Vordergrund steht.