Sant-Angela Merici on her deathbed Bartolomeo Cesi (1556-1629)
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Bartolomeo Cesi – Sant-Angela Merici on her deathbed
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Das Gesicht selbst wirkt gezeichnet von Krankheit oder Altersschwäche. Die Haut erscheint dünn und faltig, die Augen sind geschlossen, der Mund leicht geöffnet in einer passiven Pose. Es ist keine Härte oder Anspannung erkennbar, sondern eine Art friedliche Aufgabe. Die Beleuchtung betont diese Details; ein helles Licht fällt auf das Gesicht und die Falten, wodurch sie plastisch hervortreten, während der Rest des Bildes in Dunkelheit getaucht ist. Diese Gegenüberstellung verstärkt den Eindruck von Kontemplation und stiller Würde.
Die Laken, die über das Gesicht gelegt sind, spielen eine zentrale Rolle. Sie wirken nicht nur als Abdeckung, sondern auch als Symbol für Trauer, Resignation und die Verhüllung des Körpers vor dem Tod. Die Art und Weise, wie sie drapiert sind – schwer und unregelmäßig – suggeriert eine gewisse Eile oder einen Mangel an Zeremonie, was möglicherweise auf eine plötzliche oder unerwartete Todesfalle hindeutet. Die Falten und Lichtreflexionen in den Stoffen erzeugen ein Gefühl von Tiefe und Realismus, das die emotionale Wirkung der Szene verstärkt.
Subtextuell könnte dieses Bild als Reflexion über die menschliche Existenz verstanden werden – über ihre Anfänglichkeit und die unvermeidliche Konfrontation mit dem Tod. Die Abwesenheit anderer Figuren oder Elemente lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf das Individuum und seine persönliche Erfahrung des Sterbens. Es ist eine Darstellung, die nicht zur Trauer auffordert, sondern eher zu einer stillen Besinnung anregt – ein Moment der Kontemplation über das Leben und seine Grenzen. Die Ruhe und Würde, mit denen die Person dargestellt wird, lassen zudem vermuten, dass der Tod als Teil eines größeren spirituellen Zyklus betrachtet wird, weniger als ein tragisches Ende, sondern eher als Übergang.