Katarina Stenbock (1535-1621), Queen of Sweden Unknown painters
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Unknown painters – Katarina Stenbock (1535-1621), Queen of Sweden | 428
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau trägt ein dunkles, eng anliegendes Kleid mit langen Ärmeln, das durch eine weiße Schärpe betont wird, die diagonal über ihre Brust verläuft. Der Kragen ist hochgeschlossen und mit Perlen besetzt, was auf ihren gesellschaftlichen Status hindeutet. Ihre Haltung ist würdevoll, aber nicht steif; sie hält ein Buch in der Hand, was Intellektualität oder religiöse Frömmigkeit suggerieren könnte.
Im Vordergrund des Bildes befindet sich eine Krone und ein Zepter, die auf einen königlichen Hintergrund verweisen. Sie sind jedoch etwas unscharf dargestellt und wirken fast wie nachträglich hinzugefügte Elemente, was möglicherweise darauf hindeutet, dass es sich um eine symbolische Darstellung von Macht handelt, anstatt um eine genaue Abbildung einer tatsächlichen Insignie.
Der dunkle Hintergrund, der mit einem Schachmuster unterbrochen wird, lenkt die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Person und verstärkt ihren Eindruck von Autorität. Die Schrift in der oberen rechten Ecke, die einen Namen und Titel nennt (König. Gustavs. Primvs Gemalin), bestätigt den königlichen Kontext des Porträts.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend, was typisch für Portraits dieser Epoche ist. Der Fokus liegt auf der Darstellung der Person und ihrer Würde, weniger auf einer expressiven Farbwirkung. Die Beleuchtung ist gleichmäßig verteilt, wodurch die Gesichtszüge klar erkennbar sind, aber keine dramatischen Schatten entstehen.
Subtextuell könnte das Portrait eine Aussage über die Rolle von Frauen am Hof treffen – hier wird eine Frau in einem Kontext der Macht und des Ansehens dargestellt, auch wenn ihre eigene Position möglicherweise durch die männliche Herrschaft eingeschränkt war. Das Buch in ihrer Hand könnte als Symbol für Bildung und Einfluss interpretiert werden, während die Krone und das Zepter die Verbindung zur königlichen Familie hervorheben. Insgesamt vermittelt das Portrait ein Bild von Würde, Anmut und königlichem Stand.