Ludvig I (1173-1231), Duke of Bavaria, Palatinate at Rehn Unknown painters
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Unknown painters – Ludvig I (1173-1231), Duke of Bavaria, Palatinate at Rehn
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung dominiert in warmen Tönen: ein tiefes Rot für die Kleidung bildet einen starken Kontrast zum dunkleren Hintergrund. Goldene Akzente, vermutlich auf der Brust und im Haarbereich, sollen Reichtum und möglicherweise auch göttliche Würde suggerieren. Die Farbschichten wirken stellenweise etwas verwittert oder abgenutzt, was dem Bild eine gewisse Patina verleiht und den Eindruck von Alter verstärkt.
Das Gesicht des Mannes ist markant geformt. Eine leichte Asymmetrie im Gesichtsausdruck – möglicherweise durch die Darstellung einer Narbe auf der Nase – verleiht ihm Individualität und Charakter. Der Blick ist ernst, fast melancholisch, was eine gewisse Tiefe und Kontemplation andeutet. Die Haltung wirkt aufrecht und würde, auch wenn sie nicht vollständig dynamisch ist.
Die Komposition ist schlicht gehalten. Es gibt keine ablenkenden Elemente im Hintergrund oder in der Umgebung des Porträtierten. Dies lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Person selbst. Der dunkle Hintergrund lässt das Gesicht stärker hervortreten und verstärkt den Eindruck von Würde und Autorität.
Subtextuell könnte das Bild eine Aussage über Macht, Verantwortung und möglicherweise auch über persönliche Leiden machen. Die Narbe im Gesicht deutet auf vergangene Konflikte oder Herausforderungen hin, die der Mann erfahren hat. Der ernste Blick könnte sowohl Entschlossenheit als auch die Last der Herrschaft widerspiegeln. Insgesamt vermittelt das Porträt den Eindruck eines Mannes, der eine bedeutende Rolle in seiner Zeit gespielt hat und dessen Leben von Verantwortung und möglicherweise auch von Schicksalsschlägen geprägt war. Die Abnutzung des Bildes selbst könnte als Metapher für die Vergänglichkeit irdischer Macht und Ruhm interpretiert werden.