Madonna with Child (called the Gypsy) Correggio (Antonio Allegri) (1489-1534)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Correggio – Madonna with Child (called the Gypsy)
Ort: Museum Capodimonte, Naples (Museo di Capodimonte).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Kind liegt in ihren Armen, den Kopf zur Seite geneigt, und scheint ebenfalls in eine gedämpfte Stimmung versunken zu sein. Die Kleidung beider Figuren ist schlicht gehalten; die Frau trägt ein einfaches, helles Gewand, das von einem blauen Überwurf umhüllt wird. Das Kind ist nackt, was seine Unschuld und Abhängigkeit unterstreicht.
Der Hintergrund ist düster und unscharf. Ein dunkles Felsmassiv ragt auf der rechten Seite empor, während sich am oberen Bildrand eine angedeutete Figur eines Engels in einem Wolkenhimmel abzeichnet. Diese Elemente tragen zur erhabenen, aber auch bedrückenden Stimmung des Werkes bei.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, mit dominierenden Brauntönen und Gelbtönen, die durch Akzente von Blau kontrastiert werden. Die Malweise wirkt spontan und expressiv, was der Darstellung eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Mütterlichkeit, Verlust oder auch soziale Ausgrenzung interpretiert werden. Die gesenkten Blicke und die gedämpfte Stimmung lassen auf eine tiefe innere Auseinandersetzung schließen. Der Kontrast zwischen der warmen Farbgebung der Figuren und dem dunklen Hintergrund könnte die Isolation der dargestellten Szene unterstreichen. Auch die Darstellung des Kindes, das so schutzbedürftig wirkt, verstärkt den Eindruck von Verletzlichkeit und Abhängigkeit. Die angedeutete Engelsfigur im Hintergrund könnte als Hoffnungsschimmer oder auch als Mahnung an eine höhere Macht gedeutet werden. Insgesamt erzeugt das Werk ein Gefühl von stiller Kontemplation und tiefer Menschlichkeit.