Noli Me Tangere Correggio (Antonio Allegri) (1489-1534)
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Correggio – Noli Me Tangere
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Auf blauem, runden Schnee
Reiten die Weisen auf Eseln,
Die an das durchscheinende Licht
Eines Sterns glauben – unergründlich, ach.
Andere eilen auf Kamelen,
Der Raum funkelt in Stille.
Ein Stern, der alle führt, verheißt ein Wunder
Im realen, irdischen Leben, und überall
Funkeln die Schneeflocken groß.
Es war kalt für uns und schwer
Unter der Herrschaft des Feindes.
Wir alle gehen zu Christus, zur Höhle,
Zum Licht unter dem Sternenlicht.
Und ich? Sogar ich? Ich glaube nicht,
Ich bin klein, unwürdig! – Und du auch.
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Die Frau ist in goldene Gewänder gehüllt, die einen gewissen Reichtum und möglicherweise auch eine symbolische Bedeutung andeuten. Ihr Blick ist nach oben gerichtet, voller Sehnsucht und möglicherweise auch Furcht. Die Geste ihrer Hand, die nach der männlichen Figur greift, wirkt gleichzeitig flehend und zögerlich.
Die männliche Figur ist nackt bis auf ein blaues Tuch, das um die Hüfte drapiert ist. Seine Körperhaltung ist kraftvoll und beherrschend, doch sein Blick ist ernst und fast melancholisch. Die Hand, die die Frau berührt, ist nicht aggressiv, sondern eher schützend oder abweisend. Die Geste deutet auf eine Distanz hin, eine Behutsamkeit, die mit dem lateinischen Titel Noli Me Tangere in Verbindung steht.
Der Hintergrund ist eine dichte, fast undurchdringliche Vegetation, die von einer düsteren, bewölkten Himmelsschicht überdacht wird. Diese Elemente verstärken die Atmosphäre der Szene und erzeugen ein Gefühl von Isolation und Abgeschiedenheit. Ein Baum, der sich im Hintergrund erhebt, dient als zusätzlicher Rahmen und unterstreicht die vertikale Ausrichtung der Komposition. Am Boden liegen einige Gegenstände verstreut, deren Bedeutung schwer zu bestimmen ist, aber möglicherweise auf eine vergangene Situation oder einen Moment des Abschieds hinweisen.
Die Farbgebung ist von warmen, erdigen Tönen geprägt, die durch das leuchtende Gold des Frauengewandes und das intensive Blau des Tuchs kontrastiert werden. Die Beleuchtung ist dramatisch und lenkt den Blick auf die Gesichter und Gesten der Figuren, wodurch die emotionale Intensität der Szene betont wird.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Begegnung handelt, die von einer tiefen Spannung und einem komplexen Verhältnis geprägt ist. Die Darstellung wirft Fragen nach Nähe und Distanz, nach Sehnsucht und Ablehnung, nach Schuld und Vergebung auf. Die subtilen Nuancen in den Gesichtsausdrücken und Gesten deuten auf eine Geschichte hin, die über die bloße Darstellung hinausgeht und den Betrachter zum Nachdenken anregt. Die Symbolik der Farben und der Landschaft trägt zur Interpretation der Szene bei und verleiht ihr eine zusätzliche Tiefe.